26.05.24 – Siegenburg

Die Sache mit dem rumdrehen

Heute ging es mit zwei Hollweck-Damen , vier bis sechs Domi´s  und einem Eddi ins Niederbayerische Siegenburg zum Jens. Auf dem Hinweg hofften wir auf besseres Wetter als in Geo. Rund um Siegenburg war eine dichte Nebelwand. Aber wie der Jens so ist, war das am Ziel nicht so. Schon morgens um 8 Uhr strahlender Sonnenschein. Besser konnte es bei Brandts und den Konnis, beide Clans waren abtrünnigerweise im Urlaub, gar nicht sein. Dafür waren viele viele Alpenländler aus Österreich gekommen, die gleich mal einen Wertungslauf für die Austria-Seifenkiste absolvierten. Aber wer jetzt meint, eine Anreise aus der nähe von Wien ist schon lang, der kennt den Lucas nicht. Ja, auch eine Flotte Kiste aus Overtath ( ist in der nähe von Köln) war hier am Start.

Auch Ralf, Amadeus , Antonia und Melanie waren aus unserer Heimat angereist. Letztere hat sich auch ganz schön krumm gemacht, damit das drumrum beim Rennen so passt.

Zur Unterstützung unserer beiden ÜÜÜ18 Fahrern war natürlich Neuzugang Thomas S. von der Amm-Spedition  samt Fanclub  auch wieder mit dabei. Schön das du dabei bist, Thomas.

Auch die Freie Klasse rund um Siegenburg hatte einiges aufzubieten. Eine fahrende Bierkiste, Oldsmobile die der mittlerweile Erwachsene Fahrer auch schon zu Kindertagen gefahren ist, eine umgebaute Robbern ( fränkisch für Schubkarre), einen getunten Jetski usw…

Muntere Aufbaustimmung herrschte im Fahrerlager. Bremseinheiten wurden begutachtet, Schokohörnchen gegessen. Claudia hatte für Markus Kaffee dabei. Läuft….

Armin übernahm zusammen mit Norbert die TA. Ein bissl blöd war das der Fahrerparkplatz und die TA ziemlich weit auseinander lagen. Warum die Siegenburger das gemacht haben, weis der Kuckkuck. Dort haben wir auch gelernt das „rumdrehen“ und „rumdrehen“ zwei paar Stiefel sind.  Der Fahrer der Schubkarre wunderte sich zwar ein bisschen, weil Armin bei der Bremsprobe wollte, das er rumdreht ( eigentlich meinte er „wenden“ wegen besserem Platz) . Machte er aber anstandslos. Und so konnte Armin die Kiste von unten begutachten. Er hat sie halt rumgedreht. 🙂

Nach und nach sammelten sich alle Fahrer, Betreuer, Eltern, Großeltern, Fanclubs, Österreicher, Overather und natürlich die Leute  vom  Stockcarverein MSF Siegenburg am Start, der wie immer Idyllisch zwischen  Kirchenvorplatz und Brauerei  lag. Eine Storchenfamilie beobachtete das Geschehen aus der Höhe .

Die Probeläufe dürfen hier immer wild gefahren werden. Wer schon da ist und möchte kann, muss aber nicht. Kerstin verzichtete, Annika und Maxima machten jeweils einen.

Die Siegenburger und ihre Rampe. 🙂 Jedes Jahr gibt es da eine Überraschung. Heuer hatten sie sich extra eine geliehen. Mit Auffahrt, Abfahrt die bündig am Boden abschließt. Eine die nicht mitwandert. Auch dafür waren die Probeläufe gut,  man konnte die Rampe noch etwas verändern, damit alle Kisten ohne zu schleifen rauf und runter kommen. Die Siegenburger sind da echt gut drinnen. Passt scho.

Bevor es mit den Wertungsläufen losging, gab es noch eine Kistenweihung vom Pfarrer. Nicht nur die Kisten sondern auch Annika und Domi sind besonders geweiht.

Jetzt aber los…. 41 Starter wollten immerhin dabei sein. Die Junioren fingen an. Österreicher Tobias N. konnte es kaum erwarten . Unsere Maxima fuhr gleich als zweite. Da der Domi es immer noch nicht gelernt hat den Helm richtig aufzusetzen, machte dies jetzt der GRT -Neuzugang Eddi. 😉

Bei den Senioren absolvierte Amadeus T. mit nagelneuer Kiste souverän die Strecke.

Für Kerstin , Annika und Natalie ( ohne H ) hieß es heute , sich in einer Gruppe von zehn Fahrern zu beweisen. Neben Jens, Thomas und Ralf waren ja auch noch die Österreicher da.

Die freie Klasse fuhr immer so zwischendurch.  Diese Kisten mussten öfters runter, da sie teilweise mit Doppelbelegung gefahren sind.

Leider zickte die Rampe so umeinander das beschlossen wurde, nach drei Wertungsläufen aufzuhören. Da es ein Einzelstartrennen war, kein Problem. Da es beim dritten Lauf zu keiner vernünftigen Zeitnahme kam, wurde dieser Fairerweise gestrichen. Darum hieß es führ die Fahrer nur die ersten beiden werden gewertet.

Wir waren alle auf die Siegerehrung gespannt, da , egal in welcher Klasse die Zeiten sehr nahe beieinander waren.  Da spielte es sich oft nur im /100tel Bereich ab. Einzig Angelina aus Österreich dominierte.

Die Siegerehrung fand im Brauerei Biergarten statt.  Die beste Fahrerin bei unseren Mädels war heute Natalie. Sie ergatterte sich den dritten Platz. Kerstin auf sechs und Annika auf acht.

Maxima bei den Junioren kam auf sechs.

Fazit des Tages: Ein wunderschönes Rennen trotz kleiner „Pannen“. Wir hoffen inständig das dass nicht das letzte dieser Art war. Wir fühlen uns bei den Niederbayern immer sehr wohl.

Was sonst noch so los war:

-Overather Lukas verstand manchmal nur Bahnhof. Ja, mit dem Dialekt in Siegenburg tun wir uns auch manchmal schwer

– Armin ist in Besitz eines neuen Cap´s  gekommen. Der Lukas hat sich hoffentlich keinen Sonnenstich am Kopf geholt.

-Liam war wieder fleißig und wurde vom kleinen Bruder Nael unterstützt ( mal sehen wann diese beiden die Juniorklasse unsicher machen)

-Eddi holte sich einen Sonnenbrand

Mal sehen wo es uns das nächste mal hin verschlägt….

05.05.2024 – Gorolzhofen

Als der Stefan lange Ohren bekam und Ralf jodelte

 

Wenn ich Nachts vom Seifenkistenrennen träume, dann ist es bald wieder soweit. Die neue Saison startet. Den Auftakt machte wie fast immer, das gute alte Geo. Das neue Jahr bringt auch neue Neuerungen mit sich . Weniger bei uns, mehr im bayerischen Starterfeld. Zwei „Neuzugänge“ bei den Elite fahrern. Ralf und Thomas stärken Jens ( altersmäßig) den Rücken. Überhaupt konnte Geo wieder viele viele Fahrer aufweißen. Vierzig Anmeldungen quer durch alle Rennklassen. Da hat sich dem Jörg sein Einsatz aber gelohnt. War dieser auf Messe unterwegs, hat Flyer verteilt usw.

Wir sind auf Etappen angereist. Martkus , Kerstin, Eddi ( Kerstins Freund) und ich waren die Vorhut. Domi, Natalie , Maxima und Liam waren kurz nach uns da. Hollwecks brachten dann etwas später Armin mit. Laura muss man jetzt sowieso einmal hochleben lassen. Sie war der Grund warum Hollwecks später kamen. Sie kam direkt aus der Nachtschicht und tauschte Schwesternkittel gegen Rennklamotten.

Wie jedes Jahr , waren wir erfreut die „alten“ Rennhasen wieder zu sehen. Die Gruppe um Konni H. wuchs auch noch, nicht nur die Enkel von letzten Jahr stiegen in ihre Kisten . ( Pauline, Finn , Leander,) Auch Clara Sch. stieg ein, und war eine würdige Gegnerin für Laura in der Open Class. Bitte fahr weiter.

Unser Siegenburger Jens kam mit neuer gelber XL Kiste. Wo der die immer auftreibt ???

Fam. T. war ohne Amadeus da, dafür scharrte Papa Ralf schon gewaltig mit den Hufen. Rennen fahren, Rennen fahren. Wann gehts los ? 😉 Vor lauter Vorfreude hat er seine Gewichte daheim gelassen. Klar wurde ihm ausgeholfen. Wer so heiß aufs fahren ist, da soll es nicht an Mangelgewicht scheitern. Unterstützt wurde er durch seine Tochter Antonia, die im perfekten Rennoutfit zugange war. Zumindest wenn es nicht grad vom Regenmantel geschützt werden musste.

Ein fast totaler Neuling im Seifenkistensport  ist Thomas Steger. Angefixt durch jemanden, entschied er sich , nicht blos Gaudirennen zu fahren, sondern auch bei uns voll einzusteigen. Jippieee. Naja, so ganz Rennunerfahren ist der nicht. Bevor er in eine Seifenkiste stieg, ist er Radrennen gefahren ( Steher) soviel ich weiß hätte es da fast für Regenbogenbündchen am Trikot gereicht ( googelt einfach mal nach, was das im Radsport zu bedeuten hat) .

Die TA konnte beginnen. Bei der Anmeldung gab es auch ein Goody Bag, gesponsort vom TÜV.  Schallendes gelächter- Jörg musst akribisch „Erwachsenenbeutel“ und Kinderbeutel trennen. Warum? Naja- sagen wir es so : “ TÜF – sicherheit bei jeder Verkehrslage “ Eine gute Hand voll kleiner viereckiger Schächtelchen ,mit dehnbaren Inhalt, bekam jedes dieser Bags 😉 Noch mehr Gelächter gabs dann nur noch , weil Laura einen Kinderbeutel bekommen hat. Sahra hat das aber schnell umgetauscht.

Armin fuhr dieses mal nicht selbst mit, hat dafür aber alles andere gemacht. Bei der TA hatte er Unterstützung von Evi ( eine von den Konnis) und noch jemanden.  Lief alles Reibungslos. Es wurde nebenbei festgestellt, das Annika und Jens keinen BMW M2 mögen, schon gar nicht in schwarz. Da war der Thomas aber froh das er einen grünen fährt..:-)

Im Laufe des Tages war Armin noch Kistentransporteur, „auf die Rampe schieber“, Reperaturservice usw, usw. Er stellte fest, das daß Anstrengender ist als selbst zu fahren.

Ach ja, bevor ich es vergesse- Annika hat eine neute Kiste. Da unsere Anni ja nix wiegt, muss die Kiste a weng mehr wiegen. Klare Sache also. Das es kein Zugwägelchen gibt, daran hat sie sich schon gewöhnt. Muss halt mal einer eines Bauen.

Eifriges Gewusel im Fahrerlager. Kisten abdecken, zwischendurch regnet es immer wieder. Und Plötzlich- ein Klirren unter dem Pavillon von den Konnis…Ein Glaß ging zu bruch.Scherben bringen Glück, allerdings musste einer wieder sauber machen.

Der Jörg hat es auch irgendwie geschafft Sahras Kiste zu bereifen. Ja, kein Spaß so ein Rennleiterdasein.  Jana fuhr heute nicht, diese verweilt noch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das hat später noch für eine kleine Entäuschung gesorgt. Immerhin fanden sich an der Rennstrecke Jana-Fans ein ( niemand im Hause B. kannte diese Leute) . Die Familie besucht mit ihren kleineren Jungs regelmäßig das Rennen nur um Jana zuzujubeln. Sogar ein kleines Plakat hatten die gebastelt. Aber ich bin mir sicher , nächstes Jahr wird Jana den beiden schon ein Autogramm geben.

Nun konnte es losgehen. Die XL´ler fingen an . Kerstin fuhr gegen unsere Natalie ( ohne H ) . Jens gegen Ralf und Annika gegen Thomas. Der Regen hatte aufgehört, die Strecke war aber noch gut nass. Macht nix. Geo hat nen langen Streckenauslauf.

Die Senioren folgten und dann die Open . Zwei Buben in der Schnupperklasse.

Maxima fuhr ihre zweite Saison in der Juniorklasse. Und das nicht mal schlecht. Kopf war unten und sie hat auch schon mehr gewackelt. Ihre Mama Natalie ( ohne H) hat heute das unspektakulärste Rennen. Bisher ist sie halt immer gleich auf WM und EM gefahren.

Zwischendurch gingen eineige Stadträte an den Start.  Die hatten sichtlich ihren Spaß .

Also eines muss noch gesagt weden. Auf den „Immerda“ Domi möchten wir nicht mehr verzichten. Ob beim Einladen, Kisten bauen,Hänger  fahren , Babysitten während seine Frau fährt, Getränke organisieren und das immer mit guter Laune. Aber eines muss er noch Lernen . Seiner Tochter den Helm richtig aufsetzen 😉

Wie immer in Geo klappte alles wie am Schnürchen und die Läufe konnten durchgezogen werden.  Eine Neuerung gab es. Der Rücktransport wurde nicht wie Üblich am Ende jeden Laufes gemeinsam gemacht. Eine eigene Rückfahrspur wurde eingebaut.  Ab und zu gab es eine kleine Regenunterbrechung. Da sind dann alle wieder gerannt und haben sich Wasserdicht angezogen, Kisten abgedeckt, fremde Pavillons geentert.

Aus Baden-Württemberg waren auch einige Fahrer gekommen. BW-Vorstand Tobias Neffe Max war in der Junior am Start. Genauso wie Jaron K.   Senior fuhren Nahla und Finia K. , so wie die Crailsheimer vom Schöller Clan.

Ein Teil der BW Eltern ist dafür die Regel einzuführen, das die Fahrer ihre Kisten selbst ziehen müssen . 🙂 Nicht die Eltern. Wir werden beobachtet, ob wir das auch umsetzen #lach

Während der Regenpausen war Zeit um so einigen Quatsch zu machen. Liam spielte mit Annika verstecken ( wenn sie nicht grad vergessen hat ihn zu suchen), Eddi und Natalie (ohne H) erfanden ein neues „Erschreckemichaufrussischspiel“, Claudia überlegte wo sie auf die schnelle Wäschezwicker her bekommt ( das nächste mal werden welche eingepackt) Anonia T verteilte Kuchen den Jens gebacken hat und Stefan und Liam zogen sich gegenseitig die Ohren lang.

Strecke wieder einigermaßen trocken-  kann weiter gehen. Das der Ralf viel Spaß hatte hörte man. Als die Klappe viel, gab es einen FreudenJodler.

Maxima war bei den Junioren gut dabei, bis die Bremse etwas zickte. Bremsen ging noch astrein, auch fahren war kein Problem. Allerdings fuhr die Bremse nicht mehr richtig ein, sodas beim Start auf der Rampe der Teppich , der das Halteklötzchen polstert mitgenommen wurde. Leider warf sie das Zeittechnisch ganz schön nach hinten.

Laura fuhr souverän konstante Zeiten.

Die XL´ler machten es spannend. Das die so viele in Bayern sind, sind die ja gar net gewohnt.

Der Herbert hat sich von mir nach NEA die aktuelle Wetterlage durchgeben lassen und lies es sich nicht nehmen einmal vorbei zu schauen. Schööööön.

Die Siegerehrung fand wie immer im Steigerwaldmotodrom statt. Klingt mords spektakulär, ist aber halt einfach eine Kartbahn 🙂

Hollwecks erlebten diese allerdings nicht mehr mit. Laura musste schnell heim, ihr Rennoutfit gegen die Schwesterntracht tauschen und wieder in die Nachtschicht. Respekt !!!!! Armin fuhr bei ihnen mit, auch er hatte vorher eine kurze Nacht gehabt ( Party on ).

Der Rest machte sich also auf zum Motodrom.

Aber nun erst einmal zu der Siegerehrung:

Bei den Junioren landete Maxima durch das Bremsenproblem auf dem achten Platz

Laura konnte sich den Sieg in der Open sichern.

Bei den XL´lern war es eine knappe Sache. Annika´s neue Kiste braucht noch a weng feintunig. Sechter Platz.

Natalie ( ohne H) war auf 5. Auf 4 kam Ralf.

Jens bestieg das Treppchen auf dem dritten, Kerstin auf dem zweiten Platz. Und neuzugang Thomas siegte bei seinem ersten Rennen. Die AMM Spedition platzt vor Stolz.

Wir freuen uns:

-das Domi, Natalie, Maxima und Liam  ( der wie immer eine große Hilfe war) ihre zweite Saison mit uns verbringen.

-das der Jens als Siegenburger OneManShow auch schon viele Jahre  dabei ist

– und unsere Hollwecks bereits mit uns seit 10 Jahren diesen etwas verrückten Sport betreiben. Egal wieviele KM, egal welches Wetter, Egal ob Schlaf

Kommt alle nach Siegenburg, am 26.5 , da gehts weiter…

22.10.23 – Sindelfingen

Als die Claudia den Himmel filmte

Tatsächlich waren heute, am letzten Rennen der Saison und auch das späteste das wir jemals gefahren sind, alle dabei. Claudia, Steffan, Annika, Laura, Kerstin, Markus Armin und ich starteten von „da vorne halt “ ( der Kreisverkehr in der Gartenstadt ).  Domi, Natalie und Maxima sammelten wir auf einem Rasthof auf. Der Domi war schon a weng eher da , oder besser gesagt wir a weng zu spät, aber hat dann doch noch geklappt. An Bord des Hängers, waren zwar fünf Kisten, allerdings war Armins nicht dabei. Dafür hatten wir eine schwarze geladen, wem die gehörte, verrate ich später. Die Besitzer dieser Kiste kamen seperat gefahren. Wir Preorderten derweil einen Kaffee.

Im Schwabenländle angekommen war wie immer in Sindelfingen die Parkplatznot. Brands waren einen Tick schneller 🙂 Kaffee stand bereit.

Eigentlich war geplant die Elitefahrer auf Luftreifen den Goldberg hinunter zu schicken, ein bisschen enttäuscht war Kerstin schon , das der Württembergische Radsatz aus Blech für alle gereicht hat.

Diese hatten für dieses Rennen viele Leihkisten zur verfügung gestellt. Die kleinen Junior und Seniorfahrer waren auch alle gekommen und freuten sich riesig. Auch alte Bekannte aus BW waren da. Boris mit  seinen  Mädels- Finja und Nahla sowie Rennzwerg  Jaron. Franz Ahrne , deutschlands ältester Fahrer ( mittlerweile 83) ließ es sich natürlich auch nicht nehmen.

Laura gab erst einmal ein Interview für s Regionale Fernsehen- kein Problem für die Europameisterin / Open.

Das Braun/Hollwecksche Fahrerlager wuchs, eine ansehnliche Stuhlreihe hatten wir beieinander, da auch Domi´s Stühle sich dazugesellten sowie Fam.Brand.

Tobias Werner moderierte das Rennen und wuselte schon am Ziel umeinander. Vanessa , die mittlerweile selbst nicht mehr fährt, übernahm die Zeitnahme. Ein Gewinnspiel gab es auch. Da haben sich die BW´ler was aus Österreich abgeschaut. Geschadet hat es den Alpenländern nicht, dann kann es auch im Schwabenland funktionieren. Zu Gewinnen gab es eine : TATATA Seifenkiste.

Das Gewinnspiel übernahm die Mama des Fahrers der schwarzen Kiste.

Der Start verzögerte sich etwas, naja . A weng a Chaos war es schon. Zur Verteidigung muss man aber sagen, die BW´ler haben das Rennen sowie den Aufbau usw. zu dritt gestemmt.

Der Tobias nahm noch Bremsproben vor, die alle bestanden haben. Irgendwo im Fahrerlager gab es einen Knall, da hat es einer Open Kiste ein Luftrad zerrissen. Wurde aber schnell repariert.

Und los ging die Fahrt . Erst einmal die „neuen “ Fahrer in den Leihkisten. Unsere Fahrer gingen mit-bzw gegen einader zu den Probeläufen. Annika mit Kerstin, sowie Laura mit Maxima. Bei drei von vieren klappte dies auch gut. Die großen Mädels sind diese Strecke ja auch schon oft gefahren. Maxima hatte leider Pech. Sie ist sauber und fehlerfrei gefahren und erwischte im Bremsbereich den einen Gullideckel der sich da befand . Wie die kleine Maxima das geschafft hat, den Bremsstempel zu verdrehen. Traurig war sie , die Maxima, und die Hand hat ihr weh getan. Leider konnte sie nicht mehr weiterfahren.  Eine Leihkiste ,die uns sofort angeboten wurde,wollte sie auch nicht. Aber nächste Saison kommt . Und hoffentlich Maxima auch….

Wegen dem Gulli, wurde der Bremsbereich verkürzt, was allerdings auch knackig war. Lange war dieser nicht . Geklappt hat es trotzdem.

Tobias moderierte was das Zeug hielt. Reden kann er ja, wie wir wissen 😉 Armin unterstützte Vanessa bei der Zeitnahme.

Nach den zwei Probeläufen hatten die Seifenkistler Pause. Jetzt gingen die kleinsten mit ihren Bobbi-Cars an den Start. Das war eine Riesengaudi. Bestimmt zwanzig Mini´s sausten die halbe Rennstrecke runter. Auch hier gab es gaaanz schnelle und welche die es gemütlicher angehen ließen. Vor Corona, als wir auch in Sindelfingen zu Gast waren, gewann dieses Rennen übrigens Jaron .

Armin musste nun Vanessa verlassen, da er sich für sein großes Rennen fertig machen musste.  Er und Marius haben umgesattelt. Heute wird Mülltonne gefahren.  Hier ist es wichtig alte Klamotten und getapte Schuhe zu haben. Sagt die Mülltonnenerfahrung. Selbstverständlich haben wir das Klebeband mit dem Ehepaar, das auch noch mit an den Start ging geteilt. Spaß hatten die vier Müllis auf alle fälle. Schade das es nur zwei Läufe waren. Armin und Marius hätten das den ganzen Tag machen können.

Armin begab sich wieder zu Vanessa und Marius ins Auto. Er zog die Kisten wieder hoch. Ein immer sehr angenehmer Service.  Die Wertungsläufe der Seifenkisten sollten nun Starten. Das war schwieriger als gedacht. Der Fahrer der schwarzen Kiste wurde under anderen vermisst.

Viele Fahrer und Betreuer nutzten die Pause um sich beim Sindelfinger Stadtverein, die die Verpflegung übernahmen , was zum Essen zu holen. Das dauerte ewig. Erst eine lange Reihe um Bons zu kaufen, und eine noch längere um was zum Essen zu bekommen. Ich persönlich habe lieber verzichtet.

Aber dann ging es los. Kerstin und Annika starteten, Jana Brandt und die schwarze Kiste folgten, dann Laura in der offenen Klasse und die Junioren. Als das Rennen lief, lief es. Wir haben ja nicht geglaubt, das es zeitlich mit vier Wertungsläufen reicht. Boris hatte recht, funktionierte einwandfrei.

Die Claudia war eifrig am filmen , übersah den Randstein und landete auf der Nase. Die Kamera filmte alles , sogar den Himmel. Viel ist Gott sei Dank nicht passiert.

Um 17 Uhr war dann die Siegerehrung. Pünktlichst. Der Tobias hatte auch noch eine Stimme. Wundersamerweise 😉

Bei den XL´lern landete Kerstin knapp vor Annika

Maxima bekam eine Trostseifenkiste in Form eines Anhängers

Laura dominierte alle in der freien Klasse

Sahra Brand gewann die Seniorklasse- was für eine Überraschung 🙂

und die schwarze Kiste? Der wurde dritter und strahlte wie ein Honigkuchenpferd, aber das tut er eigentlich immer. Und wer war jetzt der misteriöse Fahrer? Na- der Amadeus Techritz.

Schön das die Techritzes ( ist das die Mehrzahl??) dabei waren. Nächste Saison wird man sich sicherlich noch öfters irgendwo in Deutschland sehen. Wir freuen uns drauf.

 

 

22.09 – 23.09.23 – DM/EM Piesbach

Die Suche nach vermissten Teilen

Freitag:

Fast hätten wir es gaschafft, das gesammte Gartenstadt-Racingteam mit auf die DM/EM zu nehmen. Annika, Laura und Steffan, Natalie , Maxima, Domi und Liam , und natürlich wir . Wer hat aufgepasst? Wer fehlt?

Ganz klar, die Claudia. Also machten wir uns zu elft auf die Reise ins Saarland. Besser gesagt Domi und Familie sammelten wir 50KM später auf einem Rastplatz auf. Erste Gelegenheit für eine Pipipause.

Schon am nächsten halt auf einem Parkplatz, merkte man es eindeutig . Nicht nur ein sehr wichtiger Schlüssel wurde zu Hause vergessen, auch Kaffee gab es nicht. Das währe der Claudia niemals passiert.

Gegen Mittag kamen wir an und die Begrüßungsrunde konnte starten. Die Billerbecker und Mettinger sind uns als erstes über den Weg gelaufen, oder eher wir sind gelaufen. Die Kisten der NRW´ler wurden bereits fleißig vorbereitet. Markus übersah doch glatt Frank M. . Dieser hatte sich bestimmt versteckt 😉

Die Konnis aus Geo  hatten es sich hinter der TA bequem gemacht. Picknicktisch, Decke , Bollerwagen… ob die neben der Turnhalle übernachten wollten? 🙂 Die Kiste von Pauline hatte sich geklont, und war in Kleinformat mit von der Partie. Leander war mit seiner Seniorkiste da und  Finn war natürlich auch dabei.

Die TA war bereit, der Winni saß bereit um die Räder auszugeben, Brigitta und die Piesbacher Damen saßen an der Anmeldung und mussten auch lachen, als sie einerseits meinem all zu wichtigen Armin eines der großen T-Shirts aushändigten, und andererseits den alten Fahrerausweis sahen. Das die Annika bereits in der Ü18 fuhr entlockte uns allen auch ein schmunzeln. Zu unserer aller Überraschung musste Natalie, die nur in der Europameisterschaft startete, nicht Staatenlos fahren. Der DSKD hat das kapiert, was viele Sportverbände nicht kapieren. Da Natalie einen Russischen Pass hat, fuhr sie auch für dieses schöne Land, das mom. von einem Deppen in Verruf gebracht wird.

Auch Maxima erhielt ihren Fahrerausweis, und war stolz darauf. Liam wollte sein Alter lieber geheim halten.

In zwischen sind auch unsere Volkacher Steffi, Jörg und Sarah angekommen. Ein letztes mal mit Juniorkiste in Gepäck. Auch Siegenburger Jens war natürlich anwesend.

Natalie wurde an Lukas übergeben, der uns eine Overather Kiste lieh. Sie war auch die schnellste , die durch die TA durch war. Erste Kiste in der Turnhalle geparkt .

Markus , Armin, Stefan und Domi arbeiteten parallel an den restlichen fünf Kisten, um diese mit Rädern und evtl. Gewichten auszustatten. Kerstins Bolide war als nächstes fertig und bestand natürlich die TA.  Nachdem wir auch den Oli von den Billerbeckern gefunden haben, der den Bremstest durchführte , konnte auch ihre Kiste geparkt werden. Der Oli dachte doch wirklich das er Kerstin noch ein Stück bewegen kann, wenn sie auf der Bremse steht. Nix da. Wenn man schon bremsen muss, dann auch gscheit.

Bei Armin wurde es spannend, ob er das Maximalgewicht überschreiten würde. Nein, natürlich nicht. Es währe sogar noch Spielraum da gewesen. Aber die Gewichte mussten bei Annika und Maxima rein.  Bergkamener Hardy war jetzt sozusagen Arbeitslos, da es keine Gewichte zum kontrollieren gab.

Die TA machte Pause und ließ sich Pommes schmecken. Auch für uns die Gelegenheit was zu Vespern. Oh waren wir alle fies zur Sarah. Die durfte nämlich nix essen, damit das Gewicht beim wiegen passt. Sie hatte doch soooo Hunger. Die Steffi hats schon krachen lassen. Nachdem die TA von 12 Uhr bis 17 Uhr geöffnet hatte, musste man mal nicht früh um 6 Uhr losfahren. Die arme Sarah musste tatsächlich noch vor der Abfahrt die Schulbank drücken. Englisch und Latein waren angesagt. Und kalt war ihr außerdem.  Ihr konnte es gar nicht schnell genug gehen, das die TA weiter ging.

Während Maxima und Annika ebenfalls Problemlos durch die TA gingen, hatte Laura ein essenzielles Problem: Wo war der Überrollbügel geblieben? Hoffentlich nicht in Nürnberg. Suche im Hänger, suche im Auto. Leichte Panik kam auf. Der Lump hatte sich doch glatt in der Kiste versteckt. Gaaanz vorne. Wie dieser dort hingekommen ist bleibt fraglich.

Und noch jemand war auf der Suche . Lukas vermisste zwei Räder. Wer braucht denn nur zwei? Der Täter war schnell ausfindig gemacht: Wir waren es, wir haben einfach zwei seiner Räder mit unseren verwechselt. Selbstverständlich durften wir mit zwei Nürnberger und zwei Overather Rädern starten. 😉 Na das wenn nicht mal vielversprechend wird.

Die große Frage auf fast jedem Rennen: Wieviel Gewicht ist optimal? Allerdings währe das Fachgespräch zwischen den Vätern der XL Fahrer VOR  der TA sinnvoll. Bringt nix wenn die Kisten schon zur Nacht gebettet sind.

Jetzt war noch Zeit um in die Jugendherberge zu fahren und uns etwas frisch zu machen für die abendliche Eröffnungsfeier. Da wir eine halbe Stunde anreise hatten, hieß es schnell sein beim Aufbrezeln.

Die Württemberger Juniorfahrer Jaron und Finja und Amadeus aus Nürnberg kamen auf den letzten Drücker noch angereist. Diese konnten wir dann Abends begrüßen.

Die Eröffnung war etwas frisch. Wir konnten nicht, wie schon einmal, in die Turnhalle ( der Brandschutz) sondern mussten in Zelte ausweichen. War halt alles a bissl eng und kalt. Stimmung kam leider keine so wirklich auf. Im hinteren Teil vom Zelt hörte man die Grußworte nicht wirklich. Das wir am nächsten Morgen aber schon eher da sein mussten, das bekamen wir mit.

Die Fahrer zogen mit ihren Fahnen ein und mussten dann aber Platztechnisch gleich wieder verschwinden. Das geniale Bild, wenn alle Fahrer auf einmal auf einer Bühne stehen fiel daher aus.

Die Abendgesellschaft löste sich dann auch ziemlich schnell auf. So bald waren wir noch nie in unserer Unterkunft. Das GRT setzte sich noch a weng zusammen und ging relativ früh schlafen.

Das Mettinger Zeitproblem

Samstag

Jetzt gehts Los. 7.45 Uhr sammeln zum Kistenbefreien. Dies ging ziemlich zackig von statten.  Manch einer empfand es als a weng a Chaos, das die Kisten nicht auf nummerierten Feldern standen. Ich fands ganz Ok wie es war. Ein Mäuerchen wurde unser Fahrerlager, zu dem sich auch die Gerolzhofener Campinggesellschaft dazu gesellte. Incl. Klapptisch und Bollerwagen, der auch als Hundekorb und Bettstett herhalten musste.

Sarah durfte auch wieder was Essen und musste nicht Latein üben. Der Herbst ist da, wie wir auch alle zu spüren bekamen. Kalt war´s . Nur Hardy, Stefan und Armin sind harte Hunde und liefen mit kurzen Hosen rum. beim Rest wurden Decken  und Jacken  rausgezerrt. Aber bald gehts ja los. Da wirds einem schon warm.

An der Rampe wurde noch gewerkelt. Kerstin und Tim wurden als Jugendvertreter einberufen.Kein Probelauf, gleich Wertung.

Da noch Zeit war, wurde gleich noch eine Streckenbegehung des GRT, Jens und Fam.Brand angesetzt. Beide Seiten der Strecke wurde begutachtet. Für Natalie und Maxima aufregend. Kann man sich jeden Gullideckel merken? Wo sollte man einlenken?

Der Start ließ auf sich warten, die Uhr tickte. Immerhin mussten heute alle ihre Läufe zur DM und EM fahren. Erstmalig an einem Tag. Lukas , als Rennleiter verdonnert, behielt die Ruhe. Domi hatte schon Angst das daß ganze Rennen abgesagt wird.

Die Rampe funktionierte nun, die ersten Kisten stellten sich an.

Markus begab sich zum Ziel , in dem schon die Mettinger Väter Thomas und Hr. Neuhaus ( keine Ahnung wie du mit Vornamen heist? ) warteten auch schon auf den Start. Ich begab mich in Fotoposition  auf eine erhöhte Treppe und Steffi thronte auf ihrem Stuhl , bereit zum Zeiten schreiben, sozusagen unter mir.

Los ging es immer noch nicht. Die Piesbacher waren ganz schön am rödeln, die Zeitnahme zickte rum. Es wurde sogar auf der Zieldurchfahrt, wo die Zeittafeln hängen, rumgeturnt.

Hr. Neuhaus musste zig mal probeweise durch die Zeitnahme laufen , nur um festzustellen das es immer noch nicht funktionierte. Vielleicht muss er ja heute übernehmen. Sozusagen immer wenn eine Kiste kommt mit durch hupfen . Lustige Vorstellung.

Wir meldeten bei Brigitta noch zwei Rennteams. Das war erstmalig und schlug pro Team mit 20Euro zu Buche. Da Brigitta heute mal ihr Kartenlesegrät nicht mit hatte, durften wir später bezahlen.

Team 1 bestand aus :Armin, Annika und Laura

Team2 aus Kerstin, Natalie, Maxima und Jens

Je nach Platzierung und Teilnehmer der Rennklassen bekommt jeder Fahrer Punkt. Diese Addiert geben den Teamwert.

Jens schlenderte die Straße runter und unkte noch mit dem Wetter. Dunkle Wolken zogen auf…..

Nach langen hin und her wurde beschlossen im Einzelstart zufahren. Eine Zeitnahme funktionierte. Die Strecke wurde umgebaut. Die Uhr tickte immer Lauter. Und der Steffi sind die Beine eingeschlafen…

Mit 1,5 Stunden Verspätung hieß es nun Start frei.

Elite XL Ü18 fing an, somit kamen erst Annika und gleich hinterher Armin. Etwas später Natalie und auch der Jens.

Die Zeiten der vier waren nicht so Bombe. Ohje kein gutes Omen.

Dann fuhren die Elite Xl, also Kerstin. Hier schien sich ein Kampf mit ihren „Lieblingsgegner“ Florian anzubahnen.

Das Gerücht geht rum, das es jetzt doch ein Probelauf ist, jeder sagt was anderes- was nun?

Bei den Senioren fuhr von uns niemand. Daher hieß es Daumen drücken für Leander und Amadeus. Leander legte auch einen super Lauf hin. Währe jetzt auf drei.

Bei den Junioren merkte man schon das Maxima sich auf „ihre“ Spur konzentrierte.

Bei der Open ging Laura an den Start. Witzigerweise fuhr sie eine Ideallinie ( obwohl sie es gar nicht muss)

Ich konnte die Fotoposition verlassen und die Steffi endlich aufs Klo.

Dadurch das die Kisten gleich nach der Fahrt hoch transportiert werden konnten, ging es dann auch zügig weiter. Jetzt war es offiziell, war doch ein Probelauf.  Unsere Mannschaftsleitung ( Armin) gab die Anweisung eine andere Spur zu fahren. Und schon lief es besser. Maxima war in der Juniorklasse sogar kurzzeitig mal auf Treppchenkurs.

In der Ü18 lagen die Favoriten „nur“ im Mittelfeld, dafür mischte ein anderer das Treppchen auf. Jemand mit dem wahrscheinlich niemand gerechnet hat. Der Einzelkämpfer in Hessen: Frank .

Auch Armin pirschte sich ran und fuhr ein fantastisches Rennen. Nur an den Mettinger  Florian L. kam er nicht mehr ran. Pia Z. war auch noch vor ihm.

Wenn es nach Natalie gegangen währe, hätten wir noch viele viele Läufe fahren können. Sie wurde immer besser.

Kerstin musste sich Florian C, knapp geschlagen geben. Wir haben ja eh schon einmal festgestellt, das die beiden Kisten ziemlich gleich gut sind. Wahrscheinlich hatte Florian das bessere Räderglück.

Maxima fuhr saubere Linien, tolle Leistung bei dieser schweren Strecke und als „Deutsche-Neuling“

Laura in der Open fuhr ihre Ideallinie konsequent.

Leider wurde die DM auf zwei Wertungsläufe gekürzt. Auch bei den Finalläufe  konnten nur zwei gefahren werden.

Nun wurde es spannend. Wir warteten alle ziemlich lange auf die Verkündung der Finalläufe. Vier waren es pro Klasse.  Kerstin , Laura und Armin haben es geschafft. Auch Leander und Sarah aus Geo waren dabei. Ebenso die Württemberger Junioren Finja und Jaron.

 

Bei den Ü18 zeigte Armin volle Leistung und zog an Pia vorbei. Bei Kerstin änderte sich nichts. Und Laura fuhr kontinuierlich weiter.

Mittlerweile froren die meisten auch nicht mehr. Aber nur fast. Hugo M. war ,wenn er nicht gerade in seiner Senior Kiste fuhr, den ganzen Tag in Faserpelz gehüllt und fror entsetzlich.

Nun hieß es wieder ab zur TA und die Räder für die EM wechseln. Alle unsere Fahrer waren berechtigt für die Teilnahme an der Europameisterschaft. Armin währe eigentlich nicht gefahren, aber durch seine Qualifikation bei der DM durfte er nun auch. Großes Gelächter bei der Frage ob er nun auch Blaue Nummern braucht. ( Reine DM Teilnehmer haben schwarze Nummern) Diese Frage war tatsächlich ernst gemeint.

Wieder gingen wir auf die Suche….wo war die Räderkiste von Annika?  Domi war der Finder jener.

Laura brauchte keine Räder wechseln, wobei Markus und Hr. Neuhaus es für nächstes Jahr in Erwägung  ziehen zumindest untereinander zu Tauschen.

Bei der EM wurden ebenfalls nur zwei Läufe gefahren.

Für Kerstin lief es jetzt richtig bei den XL´lern. Sie legte die zweitschnellste Strecke des Tages hin.

Armin wurde etwas langsamer , was ihm aber wurscht war. Immerhin hatte er ja in der DM bewiesen das er es noch kann.

Auch Annika legte einen Bomben lauf hin. Schade für sie das es nicht mehr Läufe waren. Auch Natalie fuhr bei ihrem dritten Rennen ganz passabel im Mittelfeld.

Laura kann halt EM. Das bewies sie heute erneut. Und Maxima bei den Junioren konnte ihren Platz halten.

Geschafft. Der Zeitplan wurde mühelos eingehalten. Da ja auf Einzelstart gefahren wurde, währe es zu überlegen gewesen noch einen Lauf dranzuhängen.

Die Kisten konnten nun wieder verstaut werden. Dabei war uns Liam eine große Hilfe, was auch den Mettingern auffiel. Der Domi war sowieso den ganzen Tag fleißig. Die Räderkisten waren alle da, der Lukas erhielt seine Räder zurück, Domi staunte über Mettingens Logistik  und Laura verstaute ihren Überrollbügel lieber selbst.

Wir Mädels brezelten uns a weng auf um die schönsten zu sein bei der Siegerehrung. Sowieso 🙂

Steffi hatte schon Plätze im Wahnsinnszelt für alle Bayern reserviert . Dieses mal weiter vorne.

Wir hatten noch etwas Zeit, um uns auch mal mit vielen anderen zu Unterhalten. Mit den Nürnbergern um Amadeus zum Beispiel. Der Seniorfahrer hatte den ganzen Tag stolz die Frankenfahne getragen und hatte sichtlich Freude an seiner Kiste, die noch in der Bauphase ist.

Armin begab sich an den Getränkestand, ich unterhielt mich mit Phillipe und Markus ratschte mit Billerbeck.

Die Pokale standen bereit, Kränze waren da , aber wo war das Treppchen? Entsetzen bei einigen. Ohne gibt es noch weniger Feeling. Aber natürlich brachten die Piesbacher  noch eines.

Die Ergebnisse der DM: Unsere Maxima belegte einen tollen sechsten Platz bei den Junioren.  Gerolzhöfnerin Sarah wurde erste.

Annika fuhr bei der Elite XL Ü18ins gute Mittelfeld und Armin erklomm das silberne Treppchen.  Frankenhesse Frank K. war dritter.

Kerstin landete ebenfalls auf Rang 2 bei der Elite XL.

Auch Laura in der Open gefiel das Silber.

In der Seniorklasse freute sich Amadeus das er noch ein paar Fahrer hinter sich lassen konnte. Leander verpasste ganz knapp das Treppchen.

Die EM Platzierungen:

EliteXLÜ18 : Armin auf 4, Natalie auf 5 und Annika auf 6

EliteXL : Kerstin auf eins

Open: Laura auf eins

Junior: Maxima auf 6

Dieses mal unterschieden sich die Treppchen doch etwas von der DM. Jana – Lena aus Billerbeck war zweite (Ü18), ein Piesbacher Junge auf drei ( Open), BW´ler Jaron auf eins und seine Schwester Finija drei. Sarah zwei ( Junior) . Ein Overather Fahrer auf eins ( Senior)

Natürlich Gratulieren wir auch den vielen anderen Treppchenfahrer, die wir jetzt nicht Namentlich erwähnt haben. Und dem Rest für die doch noch ganz gute Stimmung bei der Siegerehrung.

Jetzt wurde es für die Mettinger eng, die Uhr schritt voran und die Pizza am Zeltplatz wartete . Nun aber schnell, wenn schon nicht Duschen können ( man hat es nicht gerochen, ehrlich) dann wenigstens was Essen.

Was sonst noch so los war

-Belgien hatte dieses Jahr keinen Starter, da dieser auf Hochzeit war

-Gerolzhofen war bewaffnet ( Messer für Birne bzw. Wurst schneiden)

-Wir verabreden uns mit Philippe in Franken

-Armin schmeckte der Asbach – Cola

-Die Teamwertung vergessen wir mal

-Wenn wir wieder nach Mettingen kommen, bringen wir die „Geheimwaffe“ Laura mit

-Thomas M, wir kennen dich auch ohne geschientes Bein

-Hr. Neuhaus gab Trötenunterricht

-Amadeus wurde Integriert

-Pia trug Pia auf Schultern

-Armin ist Overather im Herzen

-Lukas ist auch im größten Chaos die Ruhe selbst

 

Eine Katastrophe ist auch noch passiert. Zuhause stellten wir fest, das die Speicherkarte in meinem Foto im A…. ist. Eine Bitte an die Seifenkistennation: Wenn ihr Fotos habt , vor allem vom Renngeschehen und im Fahrerlager, vom Einzug bei der Siegerehrung bitte bitte überlasst mir welche. Ich habe mom. nur ein paar die ich mit dem Handy aufgenommen habe.

10.09.23 – Gaflenz/Österreich

5-5-5- The Number of Austria

So schön wie es ist, die Sache mit dem Seifenkistenrennen, langsam wird es anstrengend. Aber was solls,  die  Saison ist endlich. Auch bei der Austria Seifenkiste neigt sich das Renngeschehen für dieses Jahr dem Ende zu. Heimrennen für Staatsmeisterin/Master Angelina in Gaflenz.  Für uns fast das Ende der Welt, wo trotzdem manchmal Parkplatznot herrscht. Allerdings mit atemberaubenden Panorama und sehr netten „Einheimischen“.

Nicht nur Kerstin , Markus und ich sind angereist, sondern auch Siegenburger Jens, der ja schon fast Österreicher ist.  Zumindest WhatsApp Gruppentechnisch. Und wandern ist er auch gewesen.

Fast währen wir zu Spät gekommen, hat aber um 9.30Uhrschon noch geklappt. Der Willi hat ja sozusagen eine Standleitung in unser Auto. Dem sind leider wieder vier Fahrer kurzfristig abgesprungen, was das Starterfeld etwas verkleinerte. 5 Junioren , 5 Senioren , 5 Elite XLÜ+Ü18 . Schnell ging es die Rennstrecke rauf, motorisiert , wie eigentlich immer  in Österreich. Zugmaschine war dieses mal Berni´s Quad.

Ich machte mich auf zum Fotografieren, bergaufwärts mit Aussicht auf eine Bank. Das es die hier gibt, wusste ich bereits vom Vorjahr. Markus machte es sich im Schatten zwischen einem Urigen VW-Bulli , Bäumen und dem Zeitnahmezelt gemütlich.  Das Wirtshaus hinter der Wiese, in dem wir später auch die Siegerehrung machten, war schon gut besucht.

Auf dem Weg ins Fahrerlager kamen dieses mal keine Kühe vor meine Linse, dafür aber Hühner, Enten und Schafe.

Die Anwohner dieses Oberösterreichischen Örtchens waren sehr am Renn geschehen interessiert. So manches Gespräch wurde geführt.

Gefahren wurde im Einzelstart und schon nach dem Probelauf stellten wir fest, das die nächste WM in Gaflenz stattfinden sollte.

Beim ersten Wertungslauf brauchte Weltmeister Stefan doch ungewöhnlich lange bis ins Ziel. Grund war, das er nur mit sieben statt mich acht Kugellagern ins Ziel kam. Die Wiener Schwestern Mara und Lena hatte das fehlende Teil aber bereits aufgesammelt, und Stefan konnte seine Kiste „Reparieren“.

Auch bei Juniorin Franziska schepperte es ganz  gewaltig, war aber nur eine lose Schraube an den Gewichten. Bei dem rauen Straßenbelag  kein wunder das die Hai Kiste töne von sich gab. Wurde auch gleich festgezogen.

Team Schachner/ Schandel am Start sind ein eingespieltes Team. Auch wenn der „Anlauf“ für die Kisten a weng nach oben verlegt wurde – Ohne Rampe kein Problem.  Es ging gemütlich und entspannt zu im Fahrerlager, das allerdings dem reibungslosen Ablauf keinen Abbruch tat. Die Frage ob Leberkas mit Kas oder ohne Kas besser ist, konnte nicht beantwortet werden, da es am Ende eh ein Schnitzelbrötchen wurde. Total Süß war ein älterer Herr, der dem Starterteam ( die Fahrer durften nicht) mit einem kühlen Blonden zur Seite stand.

Wieder im Zielbereich konnte ich mich auch in die gesellige Runde der Fahrereltern einreihen , die sich hauptsächlich in der Bullinähe aufhielten. Gaaanz entspannt, auch Markus mal zur Abwechslung, verfolgten wir das restliche Renngeschehen, das bereits um 15 Uhr zu Ende war.

Im übrigen gibt´s immer die ein oder andere Leckerei. Doris Schandl buk Lebkuchenseifenkisten und hatte Kartoffeln von ihrem Hof im Sortiment. Weltmeisterkatoffeln sozusagen. Auf die freue ich mich schon, danke . <3

Auch aus dem Mostviertel  haben wir ein sehr schönes Präsent erhalten. Allerlei Regionale Leckereien. Njammi. <3

Nach einem leckeren Essen gings dann zur Siegerehrung. Kerstin belegte Platz1, Stefan konnte sich noch auf drei Vorarbeiten . Jens wurde knapp vierter ( für neugierige Nachbarn : Na, er muas sie ned schama)

  • Während wir in Österreich schwitzten , ging es 900 KM nördlicher in Billerbeck etwas nasser zur Sache . Zur Vorbereitung auf die DM wurde SUP betrieben. Allerdings hatte dies ( was mein Auge erfassen konnte) nicht die richtige Farbe – nicht Rosa.  😉
  • Nicht alle weiblichen Österreich Mamas heißen Doris, es gibt auch ein Monika.

Seifenkisten Nürnberg