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18.07.21 – Nürnberg

Endlich wieder ein Rennen. Das erste- und wir hoffen nicht das letzte in diesem Jahr. Alles wurde heute anders gemacht. Dieses mal starteten nur zwei unserer Fahrer.  Bei Armin hat Corona Kalorientechnisch zugeschlagen und Kerstin hatte noch gesundheitliche Problemchen, die allerdings mal nix mit Covid zu tun hatten. Annika und Laura gingen aber an den Start. Aber damit es nicht langweilig wird, musste Laura  schnell sein und Annika gleichmäßig. Keine allzu leichte Übung, wenn man es jahrelang anders gewohnt ist.

Laura fuhr dieses mal in der Elite XLÜ18 . Zum ersten mal komplett liegend. Heuer gab es in dieser Klasse vier Starter. Jens Parniske ,der eigentlich auch Siegenburg kommt aber seit neuesten „österreichischer Staatsbürger auf Zeit “ ist, war auch wieder dabei und hat seine Rusty Cat von einer Open in eine Elite Kiste verwandelt.  Kilian aus Nürnberg und Willi  stiegen von ihren Hängematten unter der Rampe direkt in die Seifenkisten. Die  beiden hatten die Nachtwache übernommen.

Annika, die eigentlich in der Senior Klasse starten wollte, durfte dann doch noch in die Freie Klasse  wechseln.  Aller Anfang ist schwer, auch beim Seifenkistenbau. Aber Lauras Open Kiste wartete im Hänger auf ihren Einsatz. Sorgte für etwas Verwirrung  aber dafür wirds nicht langweilig.

Der Norbert hat wieder viele Kisten am Start gehabt. Auch den ein oder anderen Neubau. Am besten hat uns der Buntstift gefallen. Aber auch die zwei Fahrer des Orka-Wals hatten sichtlich Spaß als sie Wasser spritzen durften.

Leider waren von den offiziellen DSKD Kisten nur noch Familie Brandt da.  Später am Abend wurde noch festgestellt das Oma Brandt viel schöner ist wie ihr Sohn.

Oberbürgermeister König hat sich es nicht nehmen lassen die Schirmherrschaft  zu übernehmen und persönlich ein paar Worte zu sagen. Mich hat es total begeistert wie viele ehemalige Rennfahrer zu Besuch vorbeigeschaut haben. Angefangen bei Familie S aus C . Auch zwei Rennväter, deren Söhne mit Markus in den 80gern gefahren sind waren da, und erkannten ihn noch . Hr. Hahn hatte sogar eine Mappe mit alten Fotos dabei, die ihn in den 60gern in voller Fahrt gezeigt hatten.  Und….einen Fahrer aus den Jahren 1948 und  1949 . Wahnsinn.

Die Polizei hat auch mal vorbeigeschaut, war aber vollkommen entspannt. Eigentlich hätten die ja den Stefan mitbringen können, der leider Arbeiten musste. Der war aber schon irgendwie mit dabei. Dank Whats App konnte er seine Damen bei Fahrt sehen.

Annika stellte fest, das die Lenkung in Lauras Kiste ganz anders läuft wie in ihrer sonstigen. Und auch Laura will zukünftig lieber wieder halbliegend fahren. Beide haben es aber nicht schlecht gemacht. Laura musste nur den Kilian vor sich lassen. Tja, auch die Kampflinie ist sie nicht gewohnt und Annika wunderte sich bei der Siegerehrung wie viele in ihrer Rennklasse starteten . Sie landete auf Platz 3.  Sie wollte trotzdem schneller werden. Also gut Mädels- habe verstanden.

Tolle Moderation von Alma, die auch Rennfremden alles schön erklärt hatte. Bei längeren „Rennpausen“ , weil irgendwas mit der Zeitnahme war, könnte sie ein Duett mit Günther Jauch bei einer Liveübertragung moderieren.

Dieses Jahr waren die Fahrradfahrer sehr nervig. Nicht alle, einige schoben ihr Radl ganz zivilisiert am Gehweg hinauf. Aber überdurchschnittlich viele meinten die Absperrungen missachten zu müssen, und maulten dann auch noch die Kinder an. Einer wollte sogar einen Streckenposten schlagen. Danke Polizei, ihr habt das gut deeskaliert.

Nun hoffen wir mal, das der Koni und die Siegenburger noch schaffen es dem Norbert mit seinem Hygieneplan nach zumachen. Der lässt euch bestimmt mal draufschauen.

Wie wir erfahren haben, konnte der Willi sein Rennen in Österreich nicht abhalten. Auch dort kamen die Wassermassen.  Wir hoffen das dass nicht die Ausmaße vom Westen Deutschlands angenommen hat.

Der Norbert war überpünktlich mit seinem Rennen fertig. Aber weil ein Teil von uns das nicht gewohnt ist, so zeitig mit einem Rennen fertig zu sein, machten wir bis 22 Uhr weiter. Da allerdings gemütlich beim Essen. Da schaute „unser“ Paolo vom Vesuvio schon, als wir mit 14 Mann eingefallen sind. Die Stimmung kochte, Oma Brandt heißt jetzt Mausi und wird mit der Vespa abgeholt, wenn der Opa nicht brav ist.  Ach ja- die sechs ( mit Jörg 7 ) Kinder gehören nicht alle mir. Die Sahra würde sich bedanken, sind doch Jungs alle doof. Auch der Armin.

27.09.2020 – Nürnberg

Der König war da und wie ein Württemberger für viel Freude sorgte

Corona hat alles flach gelegt. Auch sämtliche offizielle  Rennen Deutschlandweit. Aber der Norbert hat nicht aufgegeben und ein Hygienekonzept erstellt.  Wir haben uns riesig gefreut, das wenigstens ein Rennen stattfindet. Seifenkistentechnisch war heute fast Ausschlafen angesagt. Erst um 8 Uhr standen Hollwecks vor der Tür. Und auch zwei neue Juniorfahrer fanden sich im Braun´schen Heim ein. Anton und Frank Krämer aus Mitterteich.

Neue Saison = Neuerungen :

Kerstin fährt mit neuer Kiste

Annika fährt mit neuer Kiste

Markus fährt mit Kerstins alter Kiste

neue Junioren in alten Kisten

Bei frischen 10 Grad Außentemperatur waren wir pünktlich um 8.30 Uhr an der Tullnau, der Nürnberger Rennstrecke.  Die Barbara war an ihrer Anmeldung bestens vorbereitet.  Es wurden Abstandsmarkierungen  geklebt und es musste sich Teamweise angemeldet werden -hier natürlich mit Mundschutz. Hände desinfiziert und die Radsatznummern gezogen.

Markus, Stefan und Armin hatten viel zu tun, mussten doch sieben Kisten hergerichtet werden und zur TA. Derweil suchten Kerstin und Annika am Start die eingezeichneten Stellplätze , die auch leicht zu finden waren. Auch im Zielbereich hatte jedes Team seinen Bereich.

War das schön, die verschiedenen Rennfamilien wieder zu sehen. Brandt´s aus Volkach,  Sebastian, Herbert und Susi aus Neustadt/Aisch . Auch Norberts viele Fahrer die man schon aus den letzten Jahren in Nürnberg kennt. Alma und Bea fuhren leider nicht Aktiv mit, übernahmen aber die Moderation und die TA.

Es lief auch alles gut nach Zeitplan. Allerdings stellten sich bei uns einige Probleme ein.  Annikas neue Seniorkiste wollte nicht so recht mit der Bremse. Leider konnte unsere Seniorin nicht an den Start gehen. Da muss noch nachjustiert werden.  Auch bei Antons Juniorkiste musste noch ein anderer Bremsbelag drauf gemacht werden. Das konnte aber schnell behoben werden.

Der Nürnberger OB Markus König eröffnete das Rennen und nahm sich sogar die Zeit um sich noch einen kompletten Lauf anzusehen.

Unsere Laura machte in der Open den Anfang.

Unsere Junioren waren beide mächtig aufgeregt,nun hieß es auch für die beiden : Ab auf die Rampe. Anton machte den Anfang. Leider sorgte die Aufregung dafür, das er die Bande touchierte und die Achse verbog. Nun war auch für ihn das Rennen vorbei. Schade. Aber passiert ist ihm nichts. Sein Bruder Frank fuhr seinen allerersten Lauf souverän und kam heil und glücklich im Ziel an.

Armin und Kerstin fuhren gegeneinander die altbekannte Strecke . Trotz neuer Kiste, keine Probleme.

Jetzt kam noch unser Chef, der dem Sebastian in der Ü18  mächtig Konkurrenz machen wollte.  Der hatte natürlich mächtig  Angst 🙂

Die restlichen Läufe liefen , bis auf einen weiteren Vorfall in der Juniorklasse, bei der wir nicht beteiligt waren,  ohne Probleme ab.  Es gab keine Mittagspause, dem Wetter wurde nicht getraut.  Die Alma hat super Moderiert und wusste zu jedem Fahrer noch die ein oder andere Anekdote. Aber – liebe Alma- ich werde nie und nimmer in so eine Kiste einsteigen.  Natürlich nicht aus Angst. Aber das Maximalgewicht – könnte knapp werden.

Auch bei den Zuschauern musste auf Corona geachtet werden. Auf der einen Seite zum Hochlaufen und auf der anderen zum Runter. Da haben sich auch die meisten dran gehalten.

Wir haben Besuch bekommen. Neben beiden Großelternpaaren waren auch gute Freunde gekommen und haben sich das „Spektakulum zu Tullnau“ angesehen.  Wir haben festgestellt, das so manch ein Staatsbeamter zu kurz für die XL Kiste ist. Aber ein wunderschönes Foto ist es geworden.  Auch Armin´s Chef und seine Familie waren da und wollten sehen was der Azubi so in seiner Freizeit treibt.  Altbekannte Gesichter aus der Rennszene waren auch gekommen.

Wegen der Corona Regeln gab es auch keinen Essens-und Trinkenverkauf.  Das hieß auf Selbstverpfleger umstellen. Für Claudia nicht wirklich was neues. Aber auch Krämers und wir hätten locker noch zwei Tage dort campieren können.

Eine Interne Wette der zwei männlichen Brauns- die Armin verloren hat,  sorgt dazu das er jetzt Markus Vesper ausgeben muss.

Auch die Siegerehrung lief etwas anders ab als gewohnt.  Statt in Gruppen auf und vor dem Podest zu stehen,  mussten alle einzeln ran. Machte der Stimmung aber keinen Abbruch.

Die Barbara hat wieder tolle Pokale gebastelt. Jedes Jahr aufs neue ein Highlight.  Es gab auch wunderschöne Geschenke. Mini Seifenkisten oder Ohrringe in Seifenkistenform.  Gemacht und auch Geliefert hat diese unser Freund aus BW Tobias Werner . Lieber Tobias, auch wenn du heute selbst ein Rennen in Frickenhausen mit deiner Tochter über die Bühne gebracht hast, im Geiste warst du auch bei uns.

Unsere Platzierungen:

Frank – 4.Platz Junior

Laura – 1. Platz Open Class und zudem die schnellste Kiste &           Bayerische Meisterin

Armin – 2.  Platz Elite XL & Vize Bay. Meister

Kerstin- 1. Platz Elite XL & Bay. Meisterin

Markus 2. Platz Elite XL Ü18  ( der Sebastian konnt seine Angst gut verbergen)  und natürlich Vize Bay. Meister

Und während wir im schönen Frankenland unser einziges Rennen fuhren taten dies die Baden Württemberger in Frickenhausen. Schade das die beiden Termine sich überschnitten haben.

 

17.05.2020 – Gerolzhofen – Währe gewesen

Als die unvollständige Kiste als Tisch missbraucht wurde…..

Wunsch: 6 Uhr morgens, der Wecker klingelt, fertig machen , ab ins Auto . Hollwecks treffen. Auf nach Geo …

Fakt: Kein Wecker klingelt, Aufstehen nach Wunsch,  Kaffee bei Sonnenschein auf der Terrasse, Kiste spachteln

Wunsch: Ankunft Geo , Freunde treffen , Gutenmorgenrunde, Laura will ein Steak, Annika holt die blaue Flasche raus, Markus und Stefan die Kisten, Kerstin und ich ( wahrscheinlich auch Laura, weil noch kein Steak da ) aufs Klo, Claudia baut Fahrerlager auf…..

Fakt: Bei Hollwecks wird Alioli gemacht, Salat geschnippelt und Gurken geschält, bei uns Kartoffelsalat gemacht, Grill gereinigt, Kiste geschliffen

Wunsch: Anmeldung bei Fr, Haup , Räder bei Winni gelost und geholt, TA bei Fam. Reinstein.  Tausendmal Gewichte gewechselt, vor allem bei den neuen Junioren Frank und Anton.   Streckenbegehung von Armin mit den neuen und alten Fahrern. Begrüßung unserer Württemberger und dem Hessen.

Fakt: Terasse fegen, Tisch vergrößern, Kinder wecken, Zum Bäcker fahren

Wunsch:  Die ersten Probeläufe und der erste Wertungslauf sind sicher und heile über die Bühne . Alle Kisten liegen auf dem ersten Platz . Die Grillbude wird von Laura gestürmt, ‚Annika und Kerstin sind dabei. Die ersten 100 Fotos sind geschossen, Fam, Krämer ( die neuen) sind begeistert dabei.

Fakt: Eintreffen unserer Hollwecks im Braunschen Hoheitsgebiet. Der Grill ist bereit.

Die neue Kiste wurde einfach zweckentfremdet ( wahrscheinlich das einzige mal in ihrem Leben)

Wunsch: Mittagspause verläuft in lustiger Runde

Fakt: Mittagspause verläuft in lustiger Runde.

Wunsch: Bei den verbleibenden Wertungsläufen bauen alle unserer Fahrer ihre Vorsprünge aus. 

Fakt: Auf dem Handy wird das erste Geisterspiel des 1.FCN ´s verfolgt, und mit Vorsprung war´s nix

Wunsch: Siegerehrung auf der Kartbahn 

                    Juniorklasse : 1.Platz Frank Krämer

                                                    2. Platz Anton Krämer 

                                                    3.Platz  Johannes Krieglstein      

                                                     oder andere Reihenfolge

 

                Seniorklasse: 1.Platz  Annika Hollweck 

                Elite XL:            1.Platz Kerstin Braun 

                                                2. Platz Armin Braun

                                               oder andere Reihenfolge

                Open Class: 1. Platz : Laura Hollweck

 

Fakt: Ich gewinne bei Skip Bo, Markus und Stefan haben das Bier besiegt, Annika und Kerstin radeln durch die gegend.  Claudia packt die blaue Verpflegungsbox wieder zusammen….Ade, schee war´s , aber das Rennfeeling hat schon gefehlt.

Am 14.6 währe Siegenburg….mal sehen was uns da einfällt…..

 

10.05.20 – Schwandorf – währe Gewesen

Des ( fränkisches Universalwort für der , die ,das ) Corona kann mich mal…..

Saisonstart währe in Schwandorf gewesen. Nach einem Jahr Erholungspause von der DM/EM  hätte der akribisch arbeitende Zahnarzt wieder ein Rennen veranstaltet.  Aber Covid19 hatte andere Pläne. Aber wir währen ja nicht das GRT wenn wir nicht trotzdem was starten würden. Muttertag war, und man durfte sich endlich wieder mit der Familie treffen. Also waren nicht nur wir bei Oma und Opa Braun eingeladen, sondern auch meine Schwägerin mit Familie. Aus dem „Seuchenhochgebiet“ Mitterteich reisten unsere zwei neuen Juniorfahrer an. Und weil ja eigentlich ursprünglich ein Rennen geplant war, wurde zumindest am Hausbergla geübt. Achtung Seifenenkistenwelt!!! Frank und Anton sind schon ganz wild darauf endlich ein richtiges Rennen zu fahren- und wir freuen uns schon, wenn wir die Rennverrückten aus Österreich,  NRW, Hessen, BW, der Pfalz  und dem hohen Norden endlich wieder zu sehen. Ich gestehe: Wir vermissen euch,

13.10.19 – Sindelfingen

Für das letzte Rennen dieser Saison reisten wir ganz unterschiedlich an. Armin fuhr bereits am Freitag   zu Yannik, Markus am Samstag zu Robert und Kerstin und ich am Sonntag mit Claudia und Annika. Stefan und Laura mussten leider zuhause bleiben und Arbeiten.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, das wir etwas verspätet loskamen, da ich verschlafen habe. Aber gegen 9.30 Uhr waren auch wir vier Mädels am Goldberg angekommen. Markus und Robert waren zusammen mit Armin und Yannik schon seit den frühen Morgenstunden mit dem Streckenaufbau beschäftigt. Auch Vanessas Papa Rufin samt Arbeitstrupp waren zur Stelle. Auch die Richters waren da.  Bis wir eintrudelten war schon alles geschehen. Sogar die Kisten waren schon bereift.

Die Probeläufe konnten nun beginnen.  Claudia und ich trabten mit samt den Zugwägelchen die Strecke runter. Wollten wir doch  unten sein, wenn unsere Racer ankamen. Immerhin hatte die Strecke es in sich.  Langgezogene Kurve , steiler Berg und die Umfahrung auf der Innenbahn um die Verkehrsinsel, die noch gepaart mit einer Fahrbahnverengung ( wegen betonierten Blumenkübel)  für Schwierigkeiten führen könnte.

Wir positionierten uns am Ziel neben der Zeitnahme, die von Vanessa und Wiebkes Mama bedient wurde.  Der Maik Richter und der Arnold tüftelten noch an der Zeitnahme rum , während die Freien Klassen und die Junioren ihre Probeläufe absolvierten . Wiebke , die gesundheitlich fahrtechnisch noch ausfiel, übernahm das schwenken der Zielfahne.  Bei herrlichen Sonnenschein kann einen da schon warm werden.

Bei der Freien Klasse kamen die meisten gut ins Ziel, nur eine Kiste schlingerte schon auf der Strecke, das die beiden jungen Fahrer das nicht mehr derfangen konnten.  Auch ein weiterer Start war nicht mehr möglich.  Wiebke stellte fest, das nur Fahneschwenken nix bringt und sie in Zukunft auch Rufen muss. Manch einer nutzte den Beremsauslauf komplett aus, und drückte erst ganz am Ende auf seine Bremse. Herzinfarktgefahr.

Bei den Juniorfahrern merkte man dann doch die Rennerfahrung. Eine der Kirchner Schwestern Finnja oder Nahla ( die kleinere halt ) geriet auch ins schlingern und küsste die Nebenfahrbahn. Ihr Gegner hatte allerdings die viel schnellere Bahn und war schon weit genug entfernt.  Aber die „Glaa“ brachte ihre Kiste sicher auf ihrer Fahrbahn zum stehen.  Standig Ovations von seiten der Zuschauer . Und auch Papa Boris kletterte das Herz wieder auf seinen Platz.

In der Zwischenzeit haben der Maik und der Arnold auch die Zeitnahme zum laufen gebracht.

Und wir beiden Mama´s ? Wir warteten auf unsere Senioren und XL´ler.  Die kamen aber nicht. Die „Fratzen“ hatten beschlossen den Probelauf zu schwänzen.  Immerhin ist man in der ELITE.

Das gab uns allerdings Gelegenheit die Bobby Car Racer genauer zu beobachten.  Wer ein echter Rennfahrer werden will… so gingen auch Finn Richter und der jüngste Kirchner Spross mit an den Start.  Boris hat sogar das Bobby Car gepimpt. Mit Gummireifen und Fahrstunden auf dem Heimhügel.  Der Jaron sauste strahlend voran, auch die anderen Mini´s  hatten sichtlich Spaß an der Sache .

Inzwischen war es Mittag geworden. Durst stellte sich bei uns wartenden Mütter ein….

Das Seifenkistenrennen wurde Traditionell mit einem Promilauf eröffnet. Der Frank Hofmeister, Chef des ortsansässigen Möbelhauses und Hauptsponsor. Gegner währe eigentlich der Bürgermeister gewesen. Da dieser erkrankt war, musste natürlich ein Ersatz her.  Und so hieß es Hofmeister gegen Weltmeister. Ein lustiges Wortspiel das auch bei den Zuschaurern für Verwirrung sorgte. Ein Vater diskutierte mit seinem Sohn, das nicht Weltmeister sonder Hofmeister gesagt wurde, der Bub dementierte dieses. Auf anderer Höhe der Strecke verstand man, das der Hofmeister Weltmeister ist. 🙂 sei´s drum.

Auf alle Fälle schwang sich Armin seit nunmehr sechs Jahren Abstinenz in eine große Juniorkiste und nahm sofort Rennposition ein. Die Großen Kisten sausten mit Luftbereifung blitzschnell mit ca 65km/h ins Ziel ein. Beide meisterten ihre Läufe Problemlos. Auch zum Rauftransport stellten sich gleich zwei Zuschauer Teenies bereit.

Bevor unsere Elite und Senioren kamen, mussten wir noch warten….Durst….

Jetzt kamen erst einmal die tollkühnen Fahrer auf ihren Mülltonnen… Markus, Armin, Yannik, Eva und ein bekannter von Tobias. Letzterer fehlte übrigens schmerzhaft. Ist der Tobias doch Markus sein Lieblingsgegner.

Markus musste als erster ran, und balancierte die Tonne, die einen linksdrall hatte hinab. Auch Armin, der heute sein Mülltonnendebüt hatte war sehr schnell unterwegs . Yannik war noch fast am Start, da schoss Armin auch schon um die Kurve. Nur leider landete er kurz vorm Ziel seitlich in den Heuballen. Das nutzte der Yannik eiskalt aus und zog an ihm vorbei. Das grinsen stand beiden im Gesicht.

Am elegantesten ging Eva an den Start. Wir vermuten ja, das sie heimlich geübt hat. Müssen mal den Maik fragen, wer für´s wöchentliche Mülltonnen bereitstellen zuständig ist.

Jetzt gings endlich mit den Seifenkisten los. Als erstes kamen die Senioren, die heute nur zu zweit waren. Annika und Jasper Richter.  Da der dieses Jahr in Annikas alter Kiste fährt, musste sie aufpassen, nicht in die falsche einzusteigen.

Dann folgten die freien Klassen und die Junioren. Dieses mal ohne Schlinger.

Und endlich die XL´ler .  Armin gegen Yannik war die erste Paarung. Kerstin auf ihrer Angst-Bahn gegen Laura Herberth als nächstes. Dieses Jahr ging alles gut und die vier meisterten Problemlos die Strecke. Hatte Kerstin letztes Jahr im Oldtimer einen Unfall, war ihr die Innenbahn nicht wirklich geheuer.

Nun konnten auch Claudia und ich wieder die Strecke mit rauf. Durst stillen.  Nahtlos ging es schon wieder weiter. Die Mülltonnen mussten ihren zweiten Lauf absolvieren. Gut getapet gingen die fünf wieder an den Start. Dieses mal küsste Markus die Strohballen in der Mitte der Fahrbahn. Das kostet natürlich Zeit.

Auch die Seifenkistler gingen zum zweiten Wertungslauf über. Dieses mal die weitaus weniger spektakuläre Aussenbahn für Annika, Kerstin und Armin.

Die Eva, einzig weibliche Mülltonnenreiterin musste nochmals fahren. Die Zeitmessung wollte das so.

Siegerehrung war im Möbelhaus Hofmeister .  Doch bevor wir dorthin wanderten, mussten noch Roberts Leihkisten verräumt werden. Dies übernahmen Yannik und Armin. Rampe musste abgebaut werden, Maik und Markus sind bereit. Und auch der polnische Superhelfstrupp um Rufin stand wieder bereit.

Nun mal zur Siegerehrung:

Elite XL: 1. Armin                                            Senior: 1. Annika

2. Yannik                                                            2. Jasper

3. Kerstin

4. Laura

 

Bei den Junioren erfuhren sich die beiden Kirchner Mädels Platz 1 und 3. Sorry ihr beiden Rennmäuse irgendwann merke ich mir schon wer Finnja und wer Nahla ist.

Auch der kleinste Kirchner ergatterte sich mit dem Bobbi Car den zweiten Platz. Nur wo Finn Richter gelandet ist, kann ich leider nicht sagen.

Bei den Mülltonnen lief es für Armin nicht so berauschend. Auf den fünften schaffte er es. Teamchef Markus auf vier. Yannik auf drei und Eva auf zwei. Sieger wurde der große Namenlose….

Yannik grinste Armin an  und meinte nur das er auch fast runtergefallen währe…..vor lachen. Nun denn, das war die Saison 2019 … Im Mai gehts wieder los.

Wir hoffen viele alte und auch einige neue Gesichter nächste Saison zu treffen.