Alle Beiträge von Markus

Grüsse von uns….

Jetzt , da die besinnlichen Tage vorbei sind wird es Zeit um auch etwas zu schreiben. Wir hoffen ihr hattet alle schöne Feiertage im Kreis euerer Lieben.  Hier einige Impressionen aus Wohnzimmern von diversen Seifenkistlern…..   z.B:

Aus Baden Württembeg

oder nähe der Französischen Grenze

auch an die Mosel wurde geliefert….

ebenso nach NRW

das Christkind flog sogar bis ins benachbarte Ausland..

edf

Das allerletzte war das heute …. – Gosheim – 07.10.2018

…und zwar das letzte Rennen der Saison 2018. Und so schnell wie heute war die Fahrt noch nie. Weil keinen Hänger im Schlepptau . Weil nur Armin und Markus mit Kiste im Auto unterwegs waren. Weil Kerstin und Ich in die andere Richtung via Leipziger Zoo fuhren und Hollwecks in der bösen Stadt mit M auf einem kleinen Fest waren.

Nicht nur wir waren in Sparbesetzung anwesend, auch bei Herberts waren nur die Männer da und Eva Maria Richter schlug sich mit drei Kiddis alleine durch. Der Robert ist eh meist mit Wiebke alleine da, wobei diese seit kurzem den Hängerschein hat. Und Tobias hat es tatsächlich geschafft, Emis Kiste wieder zu flicken. Und auch in Sachen Völkerverbindung wurde wieder ein Schritt getan. Ein Fahrer aus der Schweiz war gekommen. Nicht aus der Speed-Down Klasse sondern aus dem Schweizer Seifenkistenverband. War angeblich sehr interessant , auch diese Kisten sehen wieder ganz anders aus. Gerne werden wir der Einladung an den Bodensee im April folgen……

Auch von der Uhrzeit war es ziemlich chillig. Erst gegen Mittag ging es los. Da es in Gosheim  ja das Technikrennen ist, kann man dort starten wie man möchte. Die Offiziellen gingen wieder im Pulk an den Start.

Wiebke fuhr heute Konkurrenzlos , die Richter Jungs haben heute die Reihenfolge gedreht. Und  die XL´ler waren ohne Laura He. auch nicht vollzählig. Marius machte heute das Rennen und fuhr auch seiner Schwester davon . Armin musste sich noch Emely geschlagen geben und Yannik landete noch hinter Armin. Heute waren die vier nur 1000del  Sekunden auseinander.

Tobias und Markus gönnten sich ein Chinesisches Mittagsbuffet, die Jungs haben sich mit Döner gestärkt.

Mehr kann ich jetzt gar nicht schreiben, da ich ja wie schon gesagt nicht dabei war.

Auf alle Fälle können wir unsere Kisten jetzt wieder in den Winterschlaf schicken und uns neue Spinnereien für nächstes Jahr ausdenken.

Der Tobias setzte sich durch – Sindelfingen – 30.09.18

Diesen schönen morgen um 6 Uhr ging die Reise nach Sindelfingen zum Robert. In etwas abgeschwächter Besatzung gings los. Claudia blieb mit der kranken Annika zu Hause und Armin war bereits seit Freitag dort. Auch Kerstins Seifenkiste blieb in der Garage, stattdessen wollte unser Oldtimer mal wieder eine Ausfahrt.

Dieses mal haben sich viele viele Fahrer für den Goldbergcup angemeldet. Bea Trenkle war genauso wie wir aus Nürnberg angereist und auch ein Fahrer aus dem “anderen” Seifenkistenverband aus Chemnitz war mit seiner Speed-Down Kiste angereist.

Marius Werner fehlte heute, da er einen verstauchten Arm hat. Ja, mit Armen und Werners sollte es heute noch mehr geben- aber dazu später mehr.

Etwas chaotisch war es mit der Parkplatz suche,  immerhin war neben  dem Rennen auch noch ein großer Flohmarkt angesagt.  Aber es konnte  schnell eine Lösung gefunden werden.  Nachdem wir unseren Armin bei Yannick wieder eingefangen hatten und die Kisten schnell ausgeladen waren, konnten wir erst einmal zur Begrüßungszeremonie übergehen.

Nicht nur ein Seifenkistenrennen war für heute geplant, sondern auch ein  Bobbi Car Rennen und natürlich das beliebte Mülltonnenrennen. Neu war auch das es heute anstatt wie sonst im Einzelstart im Doppelstart den Berg hinab ging.

Die präparierten Mülltonnen reihten sich in die Masse der Kisten mit ein, die BW´ler wurden mit neuen T-Shirts ausgestattet und dem Steffan seine Klappstühle standen bereit.  So konnten die ersten Probeläufe starten. Auch Laura und Kerstin reihten sich mit ein und waren schnell dran. Ich gebe zu, das die Straße noch enger ist als sonst, machte mich nicht grade beruhigter, hab ich doch hier schon immer a weng muffe gehabt. Die Kiddis allerdings hatten schon immer viel Spaß auf dieser steilen und sehr schnellen Strecke. Laura steuerte ihre Kiste gewohnt sicher ins Ziel. Und Kerstin hatte den Oldtimer relativ gut im Griff, bis zu dem Zeitpunkt wo das Bremsen kam. Da bei dieser Kiste nicht mit Stempel am Boden gebremst wird, sondern auf den Rädern wurde genau dies Kerstin zum Verhängnis. Ein blockiertes Rad brachte die Kiste zum drehen und Kerstin landete auf der Straße….Laura, die noch nicht mal richtig “ausgerollt” war sprang sofort aus ihrem Gefährt und war noch schneller als ich bei ihr. Unser Rennzwerg lag am Boden und hatte ziemliche Schmerzen. Nicht nur mir wurde Angst und Bange, auch Vanessa , die heute an der Zeitnahme saß wurde ziemlich Bleich. Auch eine Ärztin und die Sanis waren schnell da und brachten Kerstin zum Saniwagen. Ihr Blutdruck wurde gemessen und noch mehr Sanis rückten an. Gott sei dank haben die meinen Blutdruck nicht gemessen, sonst hätten die Württemberger Sanis jetzt kein Gerät mehr.

Ich hab jetzt gelernt, das wenn Sanis zu einem Verkehrsunfall gerufen werden , auch die Polizei anrücken muss. Als der Papierkram erledigt war, ging es für Kerstin und mich ins Klinikum.

Relartiv schnell stellte sich heraus, das sie wahrscheinlich “nur” eine starke Prellung im Ellebogen hat. Einen Gips bekam sie trotzdem verpasst. Der Steffan holte uns wieder ab , und brachte uns wieder auf die Strecke.  In der Zwischenzeit hatten auch die Bobby Cars ihr großes Rennen und die Mülltonnen ihren ersten Probelauf. Auch unsere offiziellen Kisten durften hinabsausen. Kerstin muss sich heute die Pechvogelmedaile  mit Emely Werner teilen. Ihr ist zwar selber nichts passiert, aber ihre relativ neue XL Kiste küsste die Verkehrsampel und man konnte sehen, wie biegsam Achsen doch so sind.  Für unsere beiden Mädels war das Rennen heute gelaufen. Während es für Kerstin um nicht mehr viel ging, muss Emely nun noch um den BW-Meister zittern  – und der Tobias kann sein “Ja-es wird heute noch Fertig” Tshirt wieder aus dem Schrank holen.

Das Highlight für die vielen vielen Zuschauer waren aber sowieso die Mülltonnen Racer. Yannik und Arnold, Markus, Tobias und sein Bruder, Eva Maria Richter und noch ein paar andere mutige gingen hier an den Start. In der ersten Runde hatte ein Starter ( der mit dem roten Pulli ) die Nase vorne, und auch Eva Maria machte eine gute Figur. Soweit das auf den Tonnen möglich ist. Markus hatte dank Suppenkellentunig auch ganz gute Chancen auf das Treppchen. Tobias wollte beschummeln, aber der Schuss ging nach hinten los und Arnold überholte Yannick noch auf den letzten Metern. Zwei Fahrer versuchten es in der Sitztechnik und waren für den Puplikumslieblingspreis nominiert.  Der Robert schaute sich dieses Spektakel lieber nur an und auch unser Steffan wollte nicht so recht. Rein Optisch haben Markus ( die Motoradjacke ist Orginal aus den 80gern ) und seine Gegnerin eindeutig gewonnen, wobei Arnold und Tobias auch lustig aussahen.

Die kleinen Sindelfinger Kinder haben irgendwie aufgeschnappt,das Armin Weltmeister ist, und waren ganz aufgeregt einen echten Weltmeister zu kennen. Jetzt durften sie sich auch noch in seine Kiste setzen. Fannähe pflegen sozusagen.  Die “Fans” staunten nicht schlecht, als beim Kistenrauftransport der Weltmeister von einem älteren langhaarigen Herren überholt wurde. ( Norbert, ich bin unschuldig, das ist in den Mündern der Kinder gewachsen )

Apropros älteren Herren, Franz Arne war natürlich auch wieder dabei, bekam aber alterstechnisch Konkurrenz aus Chemnitz.

Der Tobias muss sich in Zukunft von Klappstühlen fernhalten. Hollwecks besitzen jetzt nur noch einen. Und zwar den, auf dem ich gesessen war. Lustigerweise 🙂

Gegen Ende des Rennens bekam ich von Robert noch den Auftrag:” Gehscht eben gschwind zum Hofmeischter und suchst die Frau XY, wegen den Pokalen, die wissen schon Bscheit”

Gott sei dank hab ich unterwegs die Sanne aufgegabelt, ich hätte wahrscheinlich keinen Hofmeister ( ein Ortsansässiges Möbelhaus) gefunden und Gschwind schon gleich dreimal nicht. Allerdings war die Frau XY gleich ausfindig gemacht und Sanne und Ich konnten die Pokale mitten im Möbelhaus Platzieren.  Dort wurde auch die Siegerehrung ausgetragen.

Das Möbelhaus Hofmeister sponsorte noch einen stolzen Scheck für die schönste Seifenkiste, der an zwei Fahrer ging, die mit einem Hai , der Wasser spritzen kann. Haben die beiden sich gefreut.

Auch die süßen Bobby Car Fahrer bekamen einen schönen Pokal und platzten fast vor Stolz.

Bei den Mülltonnen konnte sich Markus auf den dritten Platz schieben, der im roten Pulli gewann…

Welcher Richter bei den Junioren gewonnen hat, hab ich nicht so recht mitbekommen…

Bei den Senioren gewann Wiebke , deren Haare langsam wieder nachwachsen.

Armin dominierte die XL´ler , danach Yannick und Laura .

Emely war ja wie Kerstin schon vorzeitig ausgeschieden, zu den beiden gesellte sich noch einer der Richter Jungs, dessen Bremse zwar ihre Aufgabe tat, aber nicht mehr zurück wollte.

Unsere Laura hatte heute in der Open massig Konkurrenz , wurde aber trotzdem zweite.

Fazit des Tages:

Schade das die Zeiten nicht durchgesagt wurden. Unser Oldtimer hat heute seine letzte Fahrt gemacht und Kerstin die letzte dieser Saison. Nächste Woche fahren nur unsere zwei Männer nach Gosheim.

Frieder in the Box – Ludwigsburg – 16.09.18

Heute ging es zum ersten mal mit dem Verband Baden-Württemberg nach Ludwigsburg. Zu einer sehr moderaten Zeit konnten wir anreisen. Da die Läufe für unsere offiziellen Kisten erst für 13 Uhr angesetzt waren, hätten wir erst kurz vorher da sein müssen. Allerdings sind wir trotzdem um 7.30 Uhr bei Hollwecks aufgeschlagen. Heute sammelten wir nur Annika ein, da Steffan Dienst am Volke tun musste und Laura die Weisheit der Zähne gezogen bekommen hatte. Der Claudia gönnten wir dann halt auch mal einen freien Sonntag. Auch auf die Gefahr hin, das der perfekt organisierte Versorgungsapperat des Gartenstadt-Racing Teams zusammen bricht. Aber  die Annika hatte einen riiiiieeeesen Rucksack dabei. Wahrscheinlich war der Claudia die Gefahr bewusst. Da alle drei Fahrer und ich schliefen, hatte Markus eine ziemlich ruhige Hinfahrt. Um 10 Uhr waren wir dann vor Ort. Heute war das gesammte BW Starterfeld anwesend. Die üblichen Verdächtigen: Wernersens , Herberths, und Roberts . Aber auch Levin und Frieder Hoffmann sowie Fam. Richter. Der Aufbau unserer Boliden ging zügig aber ziemlich entspannt voran. Armin musste auf seine gelosten Räder a weng warten, da Yannick die Räderkiste zum abstellen seiner Seifenkiste brauchte. Wiebke zerstörte inzwischen Robert fein säuberlich geklebtes Startnummernfeld. und Wernersens starteten ihren Rückzugroller.

Wir hatten also genügend Zeit um uns das Rennen der Ludwigsburger Kinder anzusehen. Schön gestaltete Kisten , teilweise mit Doppel- und Dreifachbesetzung waren dabei. Und viel viel Spaß. Auch das Moderatoren Team tat sein übriges dazu. Klasse Stimmung im Schwabenländle. Viele Zuschauer hatten sich an der Rennstrecke versammelt und genossen auch Verpflegung . Es gab heute mal nicht die üblichen Bratwürste, sondern HotDogs, Leberkäs , Schupfnudeln und Waffeln.

Um ca 13.30 Uhr konnten unsere “Profis” ran. Da im Einzelstart gefahren wurde, reiten wir uns alle brav ein. Wie auch schon bei der freien Klasse wurde jeder Fahrer mit Namen angekündigt. Auch bisherige Erfolge oder andere Anekdoten wurde den Zuschauern erklärt. Schöne Sache. Etwas durcheinander waren die Startnummern . Fuhren unsere Kiddis quer durcheinander. Armin fing mit einer XL Kiste an, danach Laura auch in XL. Annika mit Senior folgte. Zwischen drinnen einer der Junioren, Jasper bevor Kerstin mit Open kam usw. Etwas wunderlich war das schon. Wie das nachher bei der Wertung wird….? Da die Strecke nicht sonderlich lang, aber schon knackig Steil war , machte es unseren Fahrern ziemlichen Spaß. Eine kleine Katastrophe ereilte sich mit Nils Richter. Als er in seine Junior Kiste steigen wollte, die auch schon auf der kleinen Rampe stand, war diese schon besetzt. Und zwar mit seinem zweijährigen Bruder Finn, der seine Eroberung absolut nicht mehr her geben wollte. Unterstrichen mit Protestgebrüll wurde dieser aber von Mama Richter persönlich raus gehoben und Nils konnte starten. Nach zwei Läufen war es leider schon wieder vorbei, immerhin kam noch eine Gaudiklasse, in der auch Franz Arndt als ältester Starter mit 78 Jahren gekommen war. Neben Bobbycar -Umbauten und einem Kindertraktor stieg auch Levins Papa Frieder in eine überdimensionale Juniorkiste und fuhr gekonnt den Berg hinab.

Wiebke und Levin steckten noch auf Luftbereifung um, und fuhren noch zwei Läufe. Nun währe es eigentlich an der Zeit , die Siegerehrung abzuhalten. Laut unseren Rechnungen ging es wegen der Durcheinanderstartung so aus 1. Armin, 2. Kerstin, 3. Yannick. Dem aufmerksamen Leser fällt spätestens jetzt auf, das Kerstin a) nicht XL fährt und b) auf eigenen Rädern-in diesem Fall Plastik. Der Rest der BW´ler startete auf Blechrädern.  Da es aber sowieso keine Siegerehrung gab, war das dann eh wurscht. Robert zieht sich die jeweiligen Ergebnisse der verschiedenen Rennklassen. Die Kiddis die noch da waren ( Emely und Marius waren schon nach Hause, wegen Konfiverpflichtungen) bekamen aber alle eine Medaille und eine Überaschungstüte. In der fand man entweder ein Tshirt oder eine Cap.

Auf alle Fälle waren wir bereits um 16 Uhr , mit drei erstplatzierten in ihren Klassen, wieder auf dem Heimweg. Ein schönes und entspanntes Rennen , das Spaß gemacht hat. Die fehlende Siegerehrung war schon schade aber wir kommen trotzdem wieder.

In zwei Wochen fahren wir zum Robert nach Sindelfingen….da schmeißen sich dann wieder rasende Väter in lustigen Monturen auf Mülltonnen.

Mir ist da noch a weng was eingefallen….

Nun sind wir alle wieder im Alltag gelandet, und natürlich fällt einem in den unmöglichsten Situationen wieder was ein, was noch in den Beiträgen fehlt.

Zum Beispiel: Wem gehörten eigentlich die rosa Klappstühle , die an der Rennstrecke zwischen Salewskis und Niesens gestanden haben. Die Inge beobachtete, das da nie jemand draufsaß. Apropos Niesen, diesem habe ich einen Mini Crashkurs in Sachen Fränkisch gegeben. Klaus weis jetzt das der “Mo” kein Name ist, sondern einfach nur Mann heißt.

Ebenfalls stellen wir uns die große Frage, ob die Mettinger und Stromberger auf ihrer Heimreise , beim pausieren ihre Zelte aufschlagen? 😉

Übrigens ist der Hr. Dr. Sauer nicht umsonst ein DR. Am Montag morgen arbeitete er bereits wieder in seiner Zahnarztpraxis. Sein erster Patient in den frühen Morgenstunden war ein Belgier, der froh war, seine weite Heimreise nicht “Zahnlos” antreten zu müssen.

Auch eine Danksagung fehlt noch. Hans Eichhorn aus Burgheim hat uns die Schilder gemacht, die guten Absatz fanden. Aber wer zum Teufel hat das Siegenburg Schild ? Der Jens war ja bei der Siegerehrung nicht da.