Der Tag davor….Donnerstag, 30.8.18

Am Donnerstag gings für uns los. Morgens um 8 machten sich vier Hollwecks und vier Brauns mit Seifenkisten und Wohnwagen auf gen Schwandorf, wo nach über 20 Jahren wieder eine DM/EM in Bayern statt fand. Unser Auto war bis zum Dach gefüllt mit allerlei Krimskrams. Nicht nur wir waren schon bereit dieses MegaEvent zu stemmen , auch die ehrenamtlichen Helfer des TSV Schwandorf standen parat. Alfred und der Hausmeister (wieder die Sache mit den Namen merken) kümmerten sich um den Bezug des provisorisch errichteten Campingplatzes, das uns der TSV freundlicherweise auf ihrem Fussball und Basketballfeldes überließ. Aber einer war schon weit vor uns angereist. Die Belgier campierten bereits eine Nacht und hatten sich gut eingerichtet. Auch Hollwecks ihr Gefährt wurde rasch platziert. Auf unser Wochenendheim mussten wir noch etwas warten. Eine tolle Sache, man konnte sich einen  Mietwohnwagen buchen, die am Nachmittag geliefert wurden.

Während Phillip van Loo seine Fahrräder ausführte gingen wir in die Turnhalle um noch einige Vorbereitungen zu treffen. Auch die Leiterin der Tanzabteilung Maria stand bereit um mit Schwung mit mir zu dekorieren. Wir acht vom Gartenstadt-Racing Team , und die fünf fleissigen Schwandorfer schleppten Tische und Stühle, hingen die Fahnen auf , wo die große Preisfrage war, wie rum gehört Polen . Dr. Googel konnte helfen. Ich konnte meinen Kreativen Drang ausleben. Wir aber auch Norbert Friedrich , Karl-Heinz Saur uns Hr. Seiler stellten viele tolle Sachen zur Verfügung um eine kleine Gallerie zu erstellen.

Maria hatte extra Blumengestecke machen lassen und platzierte diese wunderschön neben meinen Windlichtern. Unsere Kiddis durften dank des netten Hausmeisters auch noch Bowling spielen, das sie sehr gefreut hatte. Bei diesem Wettkampf hatte Laura die Nase vorne und auch Claudia bewies sicheren Umgang mit der Kugel.

In der Zwischenzeit kamen Norbert Schroer aus Mettingen und das Joker Team aus Berlin an. Von da an trudelten nach und nach die Gäste aus Deutschland , Polen und Österreich ein. Auch unser und Ludwigs Wohnwagen wurden geliefert . Der Strom wurde gelegt und es wurde festgestellt, das ein Kabel fehlte. Aber es wurde schnell Abhilfe geschaffen. Ein Notstromaggregat wurde gestellt. Das hielt zwar den Zeltplatz wach, aber so richtig an Schlaf konnte eh keiner Denken. Herbert, Ludwig, Armin, Lenander, Steffan und Markus hieften die Streckensicherung auf den LKW, den Dieter Strohmeier gesponsort hatte. Auch das TA Zelt wurde bereits gestellt. Auch hier arbeiteten der TSV und die Bayern gut zusammen, so das wir um 18 Uhr noch eine letzte Besprechung machen konnten. Danach ging es zum gemütlichen Teil des Abends. Wir setzten uns noch etwas vor unseren rollenden Heimen zusammen . Mit Ludwig stießen wir noch auf seinen Geburtstag an.  Happy Birthday auch noch mal an dieser Stelle. Andi aus Berlin baute sein Zelt neben uns auf. Bis spät in den Abend wurde der Platz bezogen. Und manch einer musste sein Zelt im Dunkeln aufbauen. Für uns, die an einem anderen Strom hingen war es doch ziemlich lustig zu beobachten, wie es später am Abend wieder stiller wurde. Dem Aggregat ging die erste Füllung aus und es herrschte reges Treiben vor dem Mettinger Zelt. Aber Zack Zack brummte es wieder und Mettingen konnte zu seinen Feierlichkeiten zurückkehren. Ich staunte eh nicht schlecht, was die NRW´ler alles dabei hatten. Die einen hatten eine Schankanlage dabei, die anderen einen Kühllaster bestückt mit reichlich Bier, das nach langer Suche auch in 0,33 l Flaschen bestückt werden konnte. Eine Gefriertruhe und Kühlschränke waren auch zu finden…… wo die NRW´ler die hundertausend LKW´s ,die zum Transport nötig gewesen sein müssen, versteckt haben, bleibt mir ein Rätsel.  Ein erster langer Tag neigte sich dem Ende zu . Sieben von acht Nürnbergern fielen in ihre Betten und Markus begutachtete die NRW Zelte, und testete ob diese auch gutes Bier dabei hatten. Test bestanden. Das sollte nicht der einzig feuchte Abend werden……

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