Saalfeld 1.5.2013

Einsames Thüringen, Anlauf und ein Neuzugang

Mancheiner fährt am 1. Mai sein Moped spazieren, andere gehen auf Demos. Wir machten uns auf in den wilden Osten. Und wie wild das dieser war, stellten wir auch noch fest.

Spanned war schon die Anreise. Nach der Autobahnausfahrt eierten wir noch ca 1,5 Stunden auf der Landstraße , durch jedes Dörfchen, umher. Wir mussten feststellen, die schön hergerichteten Dörfer waren Menschenleer. Wohnt hier niemand?

Irgendwann kamen wir dann doch an. Emsiges Treiben im Fahrerlager.

Chaos pur. Die Anmeldung wie folgens:“ Wer fährt?“ Antwort:“ Armin und Kerstin“. Beide haben noch ne Startnummer gezogen. Das wars.

Probeläufe konnten sporadisch vorgenommen werden. Da keinerlei Seitenabsperrung da war, kam es schon mal vor , daß  die Fahrer den Zuschauern ausweichen mussten. Im Zielbereich war mit bunter Kreide, von noch bunteren Menschen das Wort „Ziel “ aufgemalt worden. Gott sei dank haben unsere Kisten gute Bremsen. Ansonsten währ´s kritisch geworden.

Die Startvorrichtung auf der Rampe war einzigartig. Die Väter (Opas ecta) durften ihre Kinder auf Komando anschieben.

Die Zeitnahme war auch kreativ gelöst. Auf Komando ( Auf die Plätze fertig los ) wurde die  Smartphoneeigene Stoppuhr angeschmissen.Gibts da schon ne App???

Beim winken mit der Fahne im Ziel wurde die Zeit gestoppt.

Armin erfuhr sich den 2. und Kerstin den 3. Platz. Bedauerlicherweise gab es nicht mal ne Urkunde. Nur der erste und der letzte wurden überhaupt erwähnt. Schade für die vielen Kiddis die mitgefahren sind und sich mühe gegeben haben. Mit viel Geduld und Spucke konnten wir doch noch den Mann mit den Zeiten erwischen. Nur darum wussten wir, wie unsere zwei Wessis sich geschlagen hatten.

Fazit: Ein nettes Nachbarschaftsrennen. Unsere Kisten wurden gassi geführt, und die neuen Ziehwägelchen haben gute Arbeit geleistet.