24.08.17 – 27.08.17 – WM in Österreich

Vier anstrengende und aufregende Tage liegen nun hinter uns. Aber ich muss schon sagen, was der Willi Absenger und sein Team da auf die Beine gestellt haben – Sagenhaft. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Bei der tollen Hilfe untereinander? Bei den super Ergebnissen? Oder bei der hammer Allgemeinstimmung?  Am besten von Vorne:

Donnerstag 24.08 – TA Elite XL und Junior

Wahnsinn! Wir stehen in der Boxengasse am Red Bull Ring in Spielberg. Da wo schon viele Formel 1 Fahrer gestanden haben. Heute ist die Technische Abnahme der Elite XL- und Junior Kisten , die in Austria Rookie genannt werden.

Die Österreichischen Seifenkist´ler  haben bereits zu Mittag hin ganze Arbeit geleistet. Die Waage war aufgebaut, Räder standen bereit und die ersten Kisten waren Aufgebockt. Sofort wurde uns was zu Trinken angeboten, was wir auch gerne annahmen.

Willi Absenger hat gerufen und viele viele Seifenkist´ler sind gekommen. Nicht nur wir haben uns auf den Weg gemacht. Nicht nur vier Brauns waren schon da , auch die Eifeler Seifenkistenfreunde  kamen schon zielmlich Zeitig an. Ein kurzer Plausch über die Vögel und schon gings los.

Schon bei der Anmeldung gab´s die erste positive Überraschung. Die Kinder bekamen ein Goodie Bag in Form eines Sportbeutels. Dieser war prall gefüllt mit T-Shirt, Tasse , Frühstücksbrett, Stifte, Fritt , Trinkflasche und und und….So viele Sachen auf einmal . Wow.  Einen kleinen Schock gabs bei den Rädern. Sind wir doch von Metallrädern ausgegangen. Da diese mehr wiegen und auch das Gesammtgewicht in Österreich niederer ist als bei uns, mussten unsere beiden Kiddis sich a weng zügeln. Auch Zusatzgewicht wurde nicht viel Importiert. Aber Willi hat uns ja gleich Gewicht angeboten. Wenigstens hatte ich kein Gewichtsproblem 😉

Waage , Bodenfreiheit und Bremstest waren schnell erledigt und unsere XL Kiste konnte in einer echten Formel 1 Box schlafen gehen. Als aller erste. Auch Kerstins Seniorkiste konnten wir bereits vom Hänger holen und zwischenlagern.

Gegen Nachmittag wollten wir eigentlich noch das warme Wetter  ausnutzen und uns an einen Badesee legen. Unser Auto wollte dies nicht – nach fünf Kilometern streikte dieses. Panik wenn etwas am Auto raucht , was nicht ich bin. Unser Armin joggte den Weg zurück und wurde auch von einem Mitglied des  Orga Team´s wieder mitgebracht. Schnell wurde die nächste Werkstatt ausfindig gemacht. Und jetzt kamen unsere BW-Freunde zum zug. Tobias Werner schleppte uns dorthin und fuhr uns die 45 km zu unserem Urlaubsquartier. Und Robert Brandelik holte uns am nächsten Morgen wieder ab. Ganz ganz vielen lieben Dank an unsere drei „Retter“ ohne die diese WM geendet hätte bevor sie begonnen hat.

Freitag 25.08 – Der erste Renntag

Ziemlich Früh aufstehen #gähn . Bereits um 7.30 hieß es wieder Sammeln zum Kisten wecken. Nun konnten wir auch Reinsteins und Brands aus Gerolzhofen,  die Nürnberger Seifenkistenfreunde, die Jungs und Mädels aus Mettingen, natürlich auch die Eifeler begrüßen. Auch die Freunde aus BW  waren da. Immerhin hatten diese mit Marius Werner einen XL´ler am Start. Auch Kilian Schiller ist gekommen. Zumindest Teile von Ihm. Wo waren die Haare ???  Auch unsere Junioren Jana Brand und Carlos Reinstein machten sich bereit. Aus Mettingen gingen Ida Lampe , Florian Crook  noch für Deutschland an den Start. Aus Hessen Tim Kapraun. Ja , die Deutschen kamen in Scharen.

Die Kinder mit den Kisten wurden an den Start gebracht. Eine ziemlich steile Strecke hieß es nun zu bewältigen. Es wurde nicht lange rumgetan…los ging es – die ersten Probeläufe .  Die Junioren mussten als erstes ran. Wahnsinn, wie zwei kleine Punkte immer schneller und größer  wurden und schließlich an uns vorbei schossen. Da hat man mal die Ausmaße dieser Rennstrecke gesehen.

Am ende dieses ersten Renntages sah es für unsere beiden Geo Junioren sehr gut aus.

Armin musste bei den XL´lern als erstes ran. Auf der langsamen Bahn klebte er seiner Gegnerin ziemlich am Kistenhintern. Eine Bombenzeit  lies auf mehr hoffen.  Auch Marius fuhr rasant den Steilhang hinab. Auch im zweiten Probelauf legten die beiden die Messlatte hoch.

Nun gab es erst einmal eine dreistündige Pause. Beschäftigen konnten sich die Kinder an den zahlreichen Aktivitäten. Die vielen Sponsoren dieser WM ließen sich einiges einfallen um das Jungvolk zu bespaßen. Carrera hatte einen Parkour mit Rennautos aufgebaut. Mit jede menge Nerf Pistolen konnte geschossen werden. Dixi – nein nicht die Toilettenhäuschen – verteilte Traubenzucker und sorgte für ein paar Sitzplätze. Die großen chillten lieber vor den VIP Logen. Auch die Fahrer für  Sonntag ließen sich blicken. Familie S aus C, Herbet und Frau ohne Fahrer, Luca Krebs aus Hessen . Vanessa, die krankheitsbedingt die ganze Saison pausieren musste und natürlich Wiebke.  Diese wollten natürlich alle wissen wie es bisher so aussieht. Aber a weng mussten sie sich da noch gedulden. Wir Erwachsenen kämpften derweil mit den Wespen, die anscheinend auch Rennbegeistert sind. Noch vor den Wertungsläufen hatten wir es geschafft, das Marco Reinstein leicht gereizt auf das Wort Weltmeister reagierte 😉

Bestens Versorgt mit Getränken ging es gegen 15 Uhr zu den ersten beiden Wertungsläufen. Die XL´ler verstanden sich sichtbar gut und warteten gemeinsam ab, bis die Junioren durch waren.

Auch der zweite und letzte Lauf für diesen Tag ging reibungslos über die Bühne. Während Armin Tagesbestzeit fuhr , fuhr Jörg mit Markus zum Autohaus. Unser weißer wollte wieder bei uns sein. Vielleicht sollten die beiden sich öfters von der Rennstrecke entfernen. So schnell war heute noch keiner. Somit hieß es warten und zittern bis an den nächsten Tag, an dem der dritte und vierte Lauf ausgetragen wurde.  Vorläufiger Weltmeister – klingt doch schon mal gut.

Später ging es noch ins Red Bull Bistro- das sich als ganz edle Location rausstellte. Der Service wird hier groß geschrieben. Immerhin brachte man die Kellner nicht aus der Ruhe als wir alle zum Umbauen anfingen. Fam. Reinstein saß aufgrund dessen ziemlich erhaben. Auch das Essen war lecker. Nach einer kleinen Rede von Willi wurde es erst ein mal sehr Andächtig. Die Österreichische Nationalhymne wurde gespielt und ein noch viel andächtigerer Willi wahr sichtlich gerührt. Ein paar Anekdoten und dann kam der lang erwartete Einzug der Nationen. Deutschland stellte die größte Gruppe dar, gefolgt von den Österreichern . Aber auch die Niederlande, Belgien, Polen, Rumänien , Lettland und Bulgarien waren vertreten. Ein wildes Fahnenmeer auf der Bühne.  Nachdem uns wieder eine kurze Nacht bevor stand, wurde noch schnell ein Gruppenfoto gemacht und dann ab ins Quartier . Zwei von uns schliefen auf einen guten Polster. Einer höhrbar.

Samstag – 26.08 Zitterpartie 

Wieder früh sammeln. Altes Spiel – neuer Tag. Leicht gestresst ging es für die Österreicher zur Vorbereitung zur TA der Senioren – Masters genannt und der XLÜ18 . Pünktlich um 8 Uhr ging es schon wieder die Rennstrecke bergauf. Während Markus und Armin sich am Start bereit machten, konnte jemand anderes nicht mehr schlafen und schaute sich noch ohne Frühstück auf der Rennstrecke um. Wollte derjenige doch auch wissen, ob Armin seinen Vorsprung halten kann. Konnte er. Nun hieß es wieder warten. Während unsere Piloten ein leckeres Mittagessen bekamen, wurde unsere Rennstrecke zweckentfremdet. Ring Radeln war angesagt. Viele Teilnehmer sausten drei Stunden um den Ring, Erstaunlicherweise schwitzten diese weniger wie wir. 

Während die Zweiräder fuhren, hatten wir zeit um die Seniorkisten durch die TA zu bringen . Besonders spannend machte es Simon. Wollten wir doch alle wissen, wie er nach zweijähriger Rennabstinenz in seine Kiste steigt. Weil eigentlich passt er nicht mehr rein. Aber nur eigentlich. So spektakulär war das dann gar nicht. Fast etwas enttäuschend wie schnell er drinnen war. „Nur“ die Schultern mussten weggeklappt werden. Stella lieferte die Show für die Ösis. Sah das einsteigen bei ihr spektakulärer aus als bei ihrem Bruder. Die drei Stunden bis zum letztem Lauf zog sich schier endlos in die länge. Gegen 13.30 war es endlich soweit. Der vierte Lauf begann. Die Junioren machten es schon spannend. Carlos Reinstein fuhr etwas schneller als Jana Brand, aber reichte es fürs Treppchen? Um die Spannung aufrecht zu halten wurde nun auch keine Zeitliste mehr aufgehängt. Auch auf der immer Aktuellen Webside (  soapbox-wm17.at )war nix zu erfahren.

Während mir am Ziel vor Aufregung fast ein Unglück passiert währe, erklärte Armin am Start den alten Rennhasen wie gefahren werden musste. Davon hätten wir uns ja nicht zu träumen gewagt.

Nun wurde es für uns spannend. Armin bog um die Kurve auf perfekter Kampflinie und fuhr ins Ziel. Abwarten was Marius und Co so trieben.  Als Stephan Schandl aus Österreich als letzter Starter dieses Tages durchs Ziel kam, war es so gut wie sicher.

Noch trauten wir uns nicht zu freuen, mussten doch die ersten fünf noch auf die Nachwaage. Vor lauter Aufregung hatte Armin sogar noch 0,5 kg abgenommen. Jetzt stürmten die ersten Glückwünsche auf uns ein. Aber so richtig glauben konnten wir es noch nicht. Die Siegeszigarre wurde jetzt entzündet.

Die Siegerehrung wurde dieses mal in der VIPVIPVIP Lounge statt. Der Red Bull Ring- Chef hatte dieses organisiert, damit wir von der Musik des Festivals , das auch noch stattfand, nicht gestört wurden.

Natürlich wurde sich wieder zusammengesetzt . Die beiden Bayerntische wurden noch von unseren Hessen und BW´lern erweitert.

Begonnen wieder mit der Nationalhymne des Gastgeberlandes, kamen dann natürlich erst die jüngsten dran. 19 Piloten warteten schon gespannt drauf. Als erstes durfte die Deutsche Fahne für Tim Kapraun geschwungen werden , der sich einen tollen Mittelfeldplatz auf Rang 8 erfuhr. Dann kam Mettingen mit Florian Crook auf dem 6. Platz. Jana Brand verpasste das Treppchen knapp und landete auf einen phantastischen 4.  Die Alpenrepublik  belegte mit Fabian Schachner den 3. Treppchenplatz. Und nun kam der Strahlemann aus Geo. Auf Papas Schultern wurde Carlos Reinstein zu Treppchen getragen. Rang 2 für Carlos. Gratulation!!! Auch der goldene Kranz ging nach Deutschland. Ida Lampe aus Mettingen durfte ganz oben thronen.  Nationalhymne für Deutschland.

Jetzt wurde es natürlich für uns sehr Aufregend. Kilian Schiller erfuhr sich den 6. Platz . Nur 7/100 fehlten zum Treppchen. Er und die Österreicher kämpften um den dritten Platz. Stephan Schandel bekam Bronze überreicht. Jubel auch beim zweit platzierten Marius Werner aus Baden Württemberg. Spätestens jetzt lagen sich zwei bayerische Väter in den Armen. Da blieb jetzt ja nur noch einer . Ich kämpfte mit den Tränen als für unseren  Armin die Nationalhymne gespielt wurde. Natürlich hat er auch mitgesungen.

—————————WIR SIND WELTMEISTER———————————-

Leider konnten wir nicht , wie üblich , die Riesenrunde schmeißen, da uns ein Franzose nen Strich durch die Finanzrechnung gemacht hat . Die Weltmeisterfeier fand daher nur im kleineren Kreis statt.

Wahnsinn was der Willi und sein Team noch für Sachpreise hatten. Via Verlosung gab es neben Nervpistolen auch zwei Fahrräder und ein Pocketbike. Ein kleiner Pole strahlte als er das Gewann.

Vom Parkplatz weg zu kommen war gar nicht so einfach. Die Mettinger und Eifeler wollten auch noch alle gratulieren und schüttelten den Franzosen ganz schön durch. 🙂 Noch viele viele Gratulanten kamen via Facebook aus der ganzen Welt zu uns rein. In Argentinien, England , Kroatien und den USA wurde für uns mitgefeiert. Auch ehemalige Fahrer aus Deutschland freuten sich für uns.  So viele Likes hatte ich noch nie. Unser Sponsor und auch unsere daheimgebliebenen Mitfahrer wurden persönlich Informiert . Den Jubelschrei der Großeltern haben wir auch ohne Telefon gehört. Nun aber in die Haia. Immerhin klingelte der Wecker wieder um 4.30 Uhr.

Sonntag – 27.08  Der letzte Renntag

Sammeln, Kisten wecken. Langsam kennen wir das ja. Nun mussten unsere Senioren ran. Der riesige bayerische Trupp bestehend aus unserer Kerstin, Bea und Alma – die Rennschwestern, Jakob – der sich bei jedem persönlich vorstellte, Stella und Simon – die Kisteneinsteigakrobaten, Anna -mit dem Adler und Marie – die eigentlich nix für den Telefonterror konnte.

Auch aus BW waren Vanessa, Wibke und Emmi am Start. Und der Hessebub Luca Krebs, der als einziger Deutscher Schulfrei brauchte. Aus Mettingen kam noch eine Lampe ( die Pia heißt ) zwei Mayers. Aus der Eifel die Brüder Roman und Eric . Man nehme noch eine Österreicherin und eine Lettin.

Auch die Elite XLÜ18 war zahlreich vertreten. Besonders intressant war das Brüder/Regionenduell Dominik gegen Pascal, der „kleine“ für Mettingen der große für Losaurach. Stareinkauf sozusagen. Wir warten immer noch auf die Prämie 😉 Mit einem Holländer ,einem Letten, einem Belgier und einem Österreicher war das die Internationalste Klasse. Für Deutschland gingen noch Jaqueline , Frank und Marie-Charlotte an den Start.

Aber ganz Wichtig: Bevor es losging musste erst noch ein Ständchen gesungen werden. Mit Geburtstagskrönchen musste sich Klaus Nissen unseren etwas schrägen Gesang anhören. Jetzt waren wir alle Wach. Außer Armin, der noch etwas im Auto nächtigte. Erst Marius konnte ihn wachschauen, oder aber die neugier wie sich seine Schwester schlug.

Wiebke eröffnete die Probeläufe und Kerstin kam gleich im zweiten Paarduell. Die Zeit bis um 10 Uhr verging ziemlich schnell. Da waren dann bereits zwei Probeläufe und auch der erste Wertungslauf durch. Kerstin fuhr zwar eine tolle Linie, aber leider waren die üblichen Verdächtigen unerreichbar. Stella dominierte schon jetzt das starke Starterfeld.

Auf dem Zuschauerrang wurden Zeitschreiballianzen gebildet, da jeder immer nur a weng was verstanden hat. Die Musi war dann doch etwas laut. Bestens beschützt vom Schnauzergeschwader konnte uns keiner was. Armin schwenkte für jeden Bayern die Riesenfahne. Beim Schwenken wurde nicht nur den Fahrern eine Freude gemacht. Auch unser Pechvogel des Tages, Jakob, der wegen Bremsdefektes nicht starten durfte, wurde eine kleine Freude bereitet.

Nun gab es wieder eine Pause, wer wollte konnte die Feldmesse besuchen. Und nein, auf dieser Messe konnte man keine Campingartikel kaufen. 🙂 Um 11 Uhr gab es noch einen Lauf, den zweiten.

Dann hieß es Aussitzen. Laaange Aussitzen. Die Fahrer gingen nun erst mal auf Essen. Emmi und Kerstin vergnügten sich am Familienfest das parallel stattfand. Waren beide lange nicht gesehen. Kilian futterte sich mit den Ösis durch den Käsestand. Die restlichen Seifenkistenfreunde und der Hesse gingen baden. Und ich wurde das Engelchen des Belgiers . Zigarettenknappheit im Fahrerlager.  Wir Raucher müssen zusammenhalten. Einige Fahrer wurden aus dem Bällebad für kleine geworfen.Stella hielt Siesta auf dem Boden- als Kopfkissen musste der Papa herhalten. Nett anzusehen waren auch die vielen Oldtimer, die nun ihre Runden drehen. Die Gelegenheit zum Mitfahren ließen nicht nur Stella wieder aufwachen. Tim Kapraun drehte gleich mehrere Runden mit verschiedenen Autos, Vanessa schmuggelte sich ebenfalls in eines der Autos. Stella schnappte sich erst einen Bulli und dann einen Mustang. Und Simon fuhr Zurück in die Zukunft. #Neid . Jakob stellte fest, das nicht alle Fahrerfotos auf den Ausweisen gut getroffen waren. Robert zog sich in seinen Liegestuhl am Campingplatz zurück, und gab ein Konzert. Jaja lieber Klaus Nissen, auch ich bekomme so einiges mit 😉

Um 16 Uhr ging es endlich weiter Lauf 3 und 4 standen ja noch aus. Kerstin erkämpfte sich noch einen Rang höher, Stella dominierte weiterhin. Marie fuhr souverän .  Das Seniorstarterfeld bewegte sich ziemlich knapp. Simon , Henry und Alma durften sich ebenfalls Hoffnung auf das Treppchen machen.

Die Ü18ner machten es besonders spannend . Da wurde um tausensdel Sekunden gekämpft. Auch ein Österreicher namens Speedy mischte um den Treppchenplatz kräftig mit.

Zur Siegerehrung ging es diesesmal wieder ins Bistro. Während Kisten verladen wurden, tröstende Worte gesprochen wurden baute Barbara den Bayerntisch auf.

Natürlich gab es wieder zu Beginn die Nationalhymne aus dem Alpenland. Etwas wehmütig bedankte sich Willi bei seinen Helfern und Sponsoren.

Kerstin und Bea waren mit ihren Platzierungen nicht so zufrieden, hatten aber trotzdem Spaß an den vier Renntagen. Anna und Marie erfuhren sich souverän ins Mittelfeld. Auch die Mettinger ,Hessen und Eifeler gaben sich (fast) alle in der Mitte zufrieden. Simon landete auf dem vierten Platz. Natürlich wurden alle Bayern mit Fahnen , Schildern und TamTam zur Bühne begleitet. Auf dem dritten Platz nahm Henry Mayer aus Mettingen platz. Nun mussten unsere Fahnenträger sich aber beeilen. Alma wurde von Kilian und Luca zum Podest getragen. Nun ließen es sich auch Armin und Simon ( der sich unauffällig von den Platzierten entfernte) nicht nehmen die neue Weltmeisterin / Senior zu tragen. Bravo Stella.

Die Siegerkränze durfte diesesmal das Schiedsgericht verteilen.  Für den Willi war die Ehrung schon fast beendet. Naaa , natürlich wurden die Ü18 nicht vergessen. Immerhin erhielten die ersten drei die schönsten Pokale.

Jaqueline, Frank und Marie-Charlotte erkämpften sich ins Mittelfeld, wobei es da nicht wirklich ein Mittelfeld gab, bei diesen knappen Zeiten. Auf den dritten Platz schaffte es ein Österreicher, der schon lange Zeit mit dem Willi auf den Buckel hat. Willis kleiner Speedy raste auf das Stockerl .  Jubel bereits in der Mettinger Ecke. Wahren ja nur noch zwei da. Stareinkauf Pascal wurde vom größten Trupp begleitet. War er doch Mettinger aber irgendwie auch Bayer . Stockerl zwei . „Jetzt gehts los“ Dominik siegte und umarmte erst mal seinen großen Bruder. Jetzt nochmal die Deutsche Nationalhymne . Mittlerweile kennen alle den Text. Am Ende gab es auch noch für Jakob einen Pokal, über den er sich riesig gefreut hat.

Natürlich gab es auch wieder eine Verlosung. Den Lacher schlechthin hatte Dominik als er ein weiß/rosa Damenfahrrad gewann. Und Pia sicherte sich das Pocket Bike. Vanessa kann nun den Robert mit Nerfpistole nerven.

Und schon war diese Wunderschöne Weltmeisterschaft vorbei. Vier lange Tage durften wir zu Gast sein. Ein Erlebniß das wohl kein Fahrer und Betreuer jemals vergessen wird, egal wie die Platzierungen ausgingen.

Was war sonst noch so los?

– Klaus Nissen war überall zu finden, hinter, vor und wahrscheinlich auch mal auf dem Zaun.

-Oma Brand feierte  Sonntag auf der Heimfahrt noch ihren Geburtstag . Happy Birthday.

-Herbert suchte verzweifelt nach österreichischer Küche. Gefunden : Einen Chinesen . Ausserdem machte er sein Rechenexamen. Ergebniss: 4cm

-Marius und Armin chillten ganz allein im VIP Bereich

-Der Willi braucht jetzt eine neue Hose

-Alma träumte seit ihren ersten Rennen von einer WM. Dieser Traum hat sich erfüllt – und das gleich als Vizeweltmeister

-Der Müller hatte nicht recht

-Emmi und Kerstin kennen nun jeden Winkel auf dem Red Bull Areal

– Der Luca wird bald nach Bayern eingebürgert

-Wir können jetzt alle in Traubisoda baden

Leider gibt es auch nicht allzu schöne Neuigkeiten. Wir werden euch Vermissen. Es war immer schön mit euch im Fahrerlager. Liebe Wernersens , vielleicht lasst ihr euch nocheinmal irgendwo blicken.

Und in drei Wochen geht der Rennzirkus in die nächste Runde. Auf nach Mettingen. Nach der WM ist vor der DM/EM

Ach ja ,es gab noch einen Weltmeister. Willi Absenger wurde dies gewissermaßen mit uns zusammen. Stammt unsere Kiste doch aus seiner Werkstatt. Ein DÖF sozusagen

“ und ich düse düse düse im Sauseschritt

und bring den Armin mit ,

auf seinem Weltmeisterritt“

DANKE WILLI


 

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