15.09.2017 – 17.09.17 Deutsche- und Europameisterschaft Mettingen

Freitag: 15.09.  Der Tag an dem Laura viele verwunderte 

Mit vier Kisten, vier Hollwecks, vier Braun´s und vier Rädern ging es bereits um vier Uhr morgens auf die Reise nach Mettingen. Gegen 10.30 kamen wir dann auch endlich an. Viele fleißige Mettinger wuselten bereits auf und um die Rennstrecke rum. Streckenbegrenzungen, Startrampe , Zieleinlauf wurden aufgebaut. Auch im TA-Zelt waren alle schon bereit . Natürlich wieder in der Technischen Abnahme Conni , Fam. Reinstein Sen. . Leider konnten die Autos samt Anhänger nicht in der dafür eingeplanten Wiese geparkt werden. Viel Regenfall in der Nacht machten diese zur Schlammwüste. Daher musste am Start aufgebaut werden.

Markus und Armin wanderten erst einmal die Schwarze Straße hinab zur Anmeldung. Frau Friedrich war bereits munter am schaffen. Mit  der Startnummer und einem T-Shirt ging es nun wieder Bergauf zu unserem Hänger. Ich zog es in der Zwischenzeit vor, mit Stefan alles soweit vorzubereiten. Und Laura sorgte für Staunen bei einigen Fahrern das sie das Hollweck´sche motorisierte Gefährt steuerte.

Es hat schon ein bischen gedauert bis wir Armins Kiste soweit vorbereitet hatten, das es wieder zum Räderlosen ging. Immerhin erwachte nun der angrenzende Campingplatz zum Leben. Unsere Baden-Württemberger waren schon am Donnerstag angereist. Auch die Berliner mussten diese Nacht im Regen überstehen. Vanessa suchte (wie fast immer) den Rainer.

Wieder am TA-Zelt musste erst einmal in Reih und Glied gewartet werden, da die Böcke noch besetzt waren. Machte aber nix . Immerhin waren auch viele Restbayern schon eingetroffen. Auch Willi Absenger machte sich aus Österreich auf die Reise. Mit dabei zwei XLÜ18- und einen Juniorfahrer.  Schön das diese die weite Reise auf sich genommen haben.

Armins XL Kiste konnte sich nach einem Foto auch zu den anderen gesellen, und bis Samstag morgens schlafen. War wie immer alles gut abgesichert. Ob das ein gutes Omen für uns war, das einer der TA´ler von den Bergkamenern im Club-Tshirt erschien? Für uns hieß es nun erst einmal : Ab zur Jugendherberge ins 20km entfern te Tecklenburg. Auch ein Restaurant wurde noch aufgesucht, bevor es zur offiziellen Eröffnungsfeier ging. Wir waren etwas zu früh am schön hergerichteten Autohaus. Hr.Tenambergen hat seine große Halle zur Verfügung gestellt. Norbert Schröer hat ganz aufgeregt auf seine Uhr geschaut und Angst bekommen, er müsse in seiner Arbeitsmontur auf die Bühne. Wir sicherten gleich zwei Tische für die Bayern und Österreicher. In aller Ruhe konnten wir uns die liebevolle Deko anschauen. Zwei alte Seifenkisten umrahmt von Heuballen. Und eine schöne Bilderwand mit alten Fotos der Mettinger. Auch mit der lustigen Bedinung konnte gescherzt werden. Wie sich später herausstellte war das eine ortsansässige Comedian .

Nach und nach trudelten alle ein. Die Halle füllte sich und der Platz wurde knapp.Der Bayerische „Kindertisch“ mixte sich wieder mit dem adoptiv Hessen der noch Verstärkung mitbrachte. Auch Yannik gesellte sich wieder dazu. Nur einer traute sich am Anfang nicht so recht. Louis, der kleinste Bayer wurde aber schnell integriert.

Alle Seifenkistler aus Nah und Fern waren anwesend. Vom hohen Norden bis aus Rumänien und Lettland waren sie angereist, die mutigen Fahrer sämtlicher Rennklassen. Nach der offiziellen Begrüßung kamen unsere Fahrer dran. Toll gemacht , das sich diese vor der Hallentür versammelt haben. Die Vereine konnten sich nun einzeln Präsentieren. Die größte Gruppierung stellte natürlich der Jugendclub Mettinger Seifenkisten Derby. Aber unsere Gerolzhöfener  Fahrer mussten sich nicht verstecken. Annika, Laura, Jana, Marie , Carlos , Kerstin und Armin konnten auch gut mit den vielen Strombergern, Billerbeckern und Berlinern mithalten.

Besonders schön an diesen Eröffnungen ist immer , das man mit so vielen Leuten ins Gespräch kommt. Markus hat man den ganzen Abend in der ganzen Halle gesehen.  Bogdan aus Rumänien, den wir schon von der WM kannten ,stellte schon fest, das es wahrscheinlich keinen gibt, den wir nicht kennen.

Großen Beifall bekamen wir, als Markus verkündete , die nächste DM/EM ist endlich in Bayern. Lange haben wir alle darauf gewartet, dieses einmal sagen zu können. Auch ein Geschenk wurde natürlich überreicht. Immerhin wurden die Mettinger 60. Wir wünschen euch viel Spaß mit der kleinsten Seifenkiste. Und Herr Schröer !!!! Wir forderen dich heraus- da zählt die Ausrede mit nicht anbekommen nimmer. Es gab einige die ganz nersch auf so etwas wären. Es wurde auch der Vorschlag gemacht man könne so ein Rennen auch viel entspannter machen, indem man mit den ferngesteuerten Modellen fährt.  Nachdem in NRW schon Kinder im Seifenkistenkinderwagen vom Opa runtergeschoben worden sind, währe das dann wohl die nächste Stufe. 😉

Dem Willi haben wir , glaub ich , auch eine Freude bereitet. Kann er doch jetzt seine Wand mit KönigWilli Comic zieren.

Etwas schade fand ich, das der Mann, der schon in den 60gern für Mettingen gefahren war, relativ wenig Aufmerksamkeit bekommen hatte. Ich hätte da Stundenlang zuhören können und die tollen Bilder auf der Videowand anschauen können. Währe ich nicht so ein Angsthase, hätte ich mir den Berni schnappen können, der am Nachbartisch in einem Fotoalbum blätterte. Ich habe so eine Ahnung was da drin war. Also – hier ein Wink mit dem Zaunpfahl: Ich liebe alte Fotos von Rennen. Vielleicht gibt es ja in Stromberg noch welche vom Rennen mit den kleinen Häuschen und dem schönen Fest.

Nun war es doch schon wieder ziemlich spät geworden. Eine leichter Anflug von Panik verbreitete sich unter den Seifenkistlern, als angekündigt wurde, am nächsten Morgen nicht wie geplant um 8 Uhr zum Rollout zu erscheinen. Ein hörbares Aufatmen das dieses auf 9 Uhr verschoben wurde.

In unserem Quartier wurde noch ein Gute-Nacht-Bier getrunken. Und dann aber ab in die Falle. Um 6 Uhr klingelt bereits wieder der Wecker.

 

Samstag 16.9.17  Der Tag an dem alles anders kam, als viele dachten:

Schlaftrunken saßen wir acht beim Frühstück. Kalt war´s und Nass. Aber schon auf der Fahrt ins 20km  entfernte Wohnzimmer der Seifenkisten wurde es schöner, wenn auch nicht wärmer. Getummel am Schlafzelt der Kisten. Immer schön der Reihe nach durften diese an den Start geschafft werden. In der Zwischenzeit konnten wir Damen die Mädels für den nächsten Tag anmelden. Für Markus und Stefan wurde es jetzt stressig. Mussten doch drei Kisten fertig gemacht werden und durch die TA. Und jetzt suchte auch der Rainer die Vanessa. Im besten Schwäbisch wurde festgestellt, das diese ja 18 ist und machen kann was sie will.

Trotz Kistenruntertransport, Räderwechsel ecta verpasste Markus nix von Armin. Schon im Probelauf legte er eine Bombenzeit hin. Die beste- und dann kam halt noch der Sepp und brachte so manchen, mit seiner ausgefallenen Form, ins Staunen. Naja , jetzt hätte er ja wieder Heimfahren können´- immerhin war das einzige Ziel den Weltmeister zu schlagen 😉  Stimmts Dieter ???

Auch unsere zwei Württemberger XL´ler schlugen sich Wacker. Die Laura Herberth hat übrigens unsere Achsflügel. Zumindest Farbtechnisch. Und natürlich war noch ein Neubayer dabei . Pascal Leismann fuhr ebenfalls für Losaurach . Allerdings in der Elite Ü18.  Gott sei dank wurden die Kisten samt Fahrer hochtransportiert. Eindeutiger Gewinner beim Strahlen war Carlos, der zusammen mit Jana für die Junioren an den Start ging. Die Hessen schickten Tim Kapraun. Für NRW ging u.a. die Weltmeisterin Ida Lampe an den Start. 

Bei den Junioren wurde es ziemlich knapp, wer in die Finalläufe kommt. Jetzt hieß es noch etwas warten, bis die zehn Finalisten der Junioren aufgerufen wurden. Man konnte natürlich auch Susanne fragen, die sich äusserst selten verrechnet. Jubel – Carlos war dabei. Leider konnte sich eine der Favoriten nicht durchsetzten . Jana verpasste es knapp. Tim Kapraun legte eine sensationellen elften Platz hin. Leider wegen ein paar Hundertstel auch nicht dabei.

Für Losaurach lief es durchwachsen . Sebastian-Sepp- Strohmeier dominierte. Verwunderlicherweise gelang dies Pascal nicht.

Unser Armin sorgte für die nächst Überraschung – er fuhr als zweiter ins Finale ein. Am meisten war er selber Überrascht.  Auch der vierte und letzte Finalist konnte es kaum Glauben.

Allerdings war auch für Jana und Pascal noch nicht Feierabend. Durften diese doch noch die Europameisterschaft fahren.

Die Racer konnten sich bei der Mittagspause mit Pizza versorgen lassen, und wir Erwachsenen mussten auch nicht Hungern. Die Mettinger hatten für reichlich Verpflegungsstationen gesorgt. Auch die Besucherkinder konnten sich austoben. Mit Hüpfburgen und Kinderschminken. Auch Kerstin ließ sich eine Seifenkiste auf den Arm malen. Frostbeule  Arnold nahm derweil eine wärmende „Dusche“ unter dem Heizpilz.

Das Finale der XL´ler lief genau so wie sie auch rein gefahren sind. Sepp, Armin , Marvin und Timo . Ich glaube unser beiden Spitzenfahrer hatte fast keiner auf dem Bildschirm. Ich weiß jetzt gar nicht wer mehr gestrahlt hat. Die Kiddis, Markus oder der Dieter. Jetzt stellt euch mal vor, wir hätten noch einen dritten dabei gehabt 🙂

Jetzt kam das Räderwechseln für die EM. Das der Zeitplan wahrscheinlich eng wird war jetzt schon zu erahnen. Dämmerte es doch bereits, als die EM´ler an den Start gingen. Daher die richtige Entscheidung nach drei Läufen abzubrechen. Gewertet wurden nur die ersten beiden.

Jemanden muss man jetzt schon mal loben. Fr. Mayer fungierte als Streckensprecherin und brauchte sich hinter Klaus Niesen ( mit ie !!!) nicht verstecken. Hat sie wirklich super gemacht. Kein Wunder das sie am nächsten Tag heißer war. Auch wenn unsere Jungs nicht so Angetan waren, das BVB Maskottchen Emma sorgte für gute Stimmung.

Gott sei dank haben die Mettinger gut vorgesorgt und im Autohaus gab es genügend zu Essen. Musste es doch schnell gehen. Auch die Cocktailbar war wieder geöffnet.

Klaus Nießen mit ie übernahm wieder die Moderation. Mit der DM Junior ging es los. 29 Fahrer gingen an den Start. Bis Jana auf die Bühne durfte dauerte es allerdings noch einige Zeit. Auf Papas Schultern, mit Fahnen und Schildern durfte sie dann ihre Urkunde und die Medaille empfangen. Als dann Carlos auf den 5ten aufgerufen wurde,ging der Fahnentrupp wieder Richtung Bühne.

Wirklich herzig war der Junge, der die DM gewonnen hat. Kämpfte er so sehr mit den Tränen, das daß mitsingen der Nationalhymne nicht mehr möglich war. Danach gleich die Junior EM und wieder durfte Jana etwas vor Carlos auf die Bühne gehen und alle Bayern gingen mit .

Jetzt wurde es aufregend für uns. Die EliteXL war an der Reihe . Da macht das Warten doch Spaß . Bevor die drei Treppchen belegt wurden gingen ja erst noch neun weitere auf die Bühne. Dann war es endlich soweit. Während Marvin Schmitt aus Varel sich auf dem dritten Platzierte brach leichte Hektik im Bayerischen Green Room aus. Auf Markus und Stefans Schultern wurde unser Armin auf die Bühne gehoben. Das Strahlen des silbernen Kranzes wurde nur von Armins überstrahlt. Der Bay. Fahnentrup musste sich jetzt ganz schön Beeilen. Dieter stand schon mit Sepp auf den Schultern da. Jetzt strahle auch der Sepp.

Besonders schön waren die Fotos , die bei jedem Kind auf der Leinwand gezeigt wurden.

Jetzt noch die Siegerehrung EM. Auch da mussten wir wieder warten bis nur noch zwei Plätze frei waren.Auf dem dritten nahm diesmal Nicolas Nießen ( auch mit ie ) Platz.  Wie schon in der DM durfte Armin vor Sepp auf die Bühne. Allerdings wurde er diesmal  von einen der größten in unseren Sport getragen.  Pascal trug Armin  auf die Bühne. Die Schultern von Markus und Stefan danken dir dafür . Der Sepp wurde natürlich auch wieder getragen. Den Weg kannten die Fahnenträger ja bereits. Das war schon ein grandioses Bild.  Zwei Bayern gaaaaaanz oben.

Bei den großen erfuhr sich der Rumäne Bogdan Nicolescu den achten Rang. Eine tolle Leistung, wenn man bedenkt , das daß sein allererstes Rennen überhaupt war. Und der Exilmettinger und Neubayer Pascal Leismann hatten den größten Fahnentrupp. Bayern und natürlich Mettingen liefen mit.

Armin feierte seinen Vizeplatz mit den  Bayern , den Hessen und Württembergern. Auch viele viele NRW´ler freuten sich mit uns.

An diesem langen langen Tag schenkten uns sogar Leute ein Lächeln , bei denen ich vorher noch keines gesehen habe.  Heute mussten Markus und Stefan auf ihr Gute-Nacht-Bier verzichten. War es mittlerweile 00.30 geworden.

Sonntag, 17.09 – Der Tag des Pechvogels oder als der Sepp wieder in der Juniorkiste fuhr

Wieder klingelte der Wecker um 6.00 Uhr morgens. Langsam wird´s dann doch anstrengend. Frühstück- und dann ab zur Rennstrecke. Scheinbar waren wir alleine. Also machten sich sieben von uns auf zum TA-Zelt um die Senior- und Open Kisten zu holen. Rainer suchte wieder ( immer noch?) nach Vanessa.  Ich machte derweil die Klappstühle Startklar. Fast währe ich eingeschlafen so mutterseelenallein am Start. Aber nix wahr´s mit Nickerchen. Der Zeltplatz erwachte schlagartig und mancheiner dachte wohl ich hab auf den Stühlen übernachtet.

Ziemlich zügig ging es dann los. Kerstin musst als erste zum Probelauf starten. Trotz 9 Grad kälte im T-Shirt. Problemlos fuhr sie die lange Strecke hinab. Bei der nächsten Paarung versagten die Bremsen, und die Strohballen am Bremsauslauf taten ihre Aufgabe. Leider musste diese Kiste aus dem Rennen genommen werden, da hinüber. Das ging ja schon „gut“ los, in aller Herrgottsfrüh. Einer der Favoriten , Henry Mayer aus Mettingen, war als nächstes dran. Mit seiner Red Bull Kiste lenkte er gekonnt bis ins Ziel. Seine „Gegnerin“ lenkte zu schnell und steil richtung Bremsauslauf, der etwas kniffelig war. Leider kollidierten beide Kisten und Henry wurde über die Bande geschoben. Schock für uns alle. Spätestens jetzt waren wir alle hellwach und beide „Unfallpiloten“ am Boden zerstört. Aber der Henry biss die Zähne zusammen, und Papa Mayer holte die Flex.

Während auch noch andere Mettinger fast nen Herzinfarkt wegen der Flex bekamen, organisierte Norbert Schröer auf die Schnelle eine neue Lenk-Bremseinheit. Mit der Flex wurde nicht die Kiste zerschnitten, sondern nur der alte , verbogene Bremsstempel abgeflext. Und Flux ging Henry wieder an den Start. Während flux geflext wurde, ging das restliche Rennen weiter, immerhin mussten ja noch etliche Probefahrten durchgezogen werden.

Auch für unsere Annika im Silberpfeil wurde es jetzt ernst. Auch  viele unserer mittlerweile liebgewonnenen Freunde starteten heute. Weltmeisterin Stella , Strahlefrau Marie, Alex Adam – auch in gelb/rosa. Vanessa war doch noch aufgefunden worden. Die Queen von Duisburg Wibke , der Adoptivbayer Luca, die  langjährigen Renngefährten Benni und Max Ole , Lena, die heute ein ganz harter Hund war, und noch einige mehr.

Auch die Open Class musste heute ran, und möglichst gleichmäßig fahren. Louis Feinauer machte sich in Sepp´s alter Juniorkiste an den Start. Drei Nächte hat er fast nicht schlafen können vor Aufregung. Aber er machte es doch super. Auch Laura in der Breitschwertkiste war wieder mit dabei. Die Laura konnte schon Schlafen, ist sie doch schon ein alter Hase. Auch Susan´s Nemo ging an den Start und der Tisch mit blonder Besatzung ( fuhr lustigerweise gegen die Europalette) . Aus dem hohen Norden kam ein Jetpack.

Klaus Nießen tauchte gegen mittag ohne lustige Kopfbedeckung aber mit Augenringen an der Rennstrecke auf. Seien ihm ein paar Stunden schlaf gegönnt gewesen. Muss er doch abends wieder ran.

Kerstin lieferte sich ein heißes Duell mit Alex und Annika fuhr gut mit. Nach den Vorläufen, war klar, das unsere beiden Mädels einen entspannten Nachmittag genießen durften. Auch einige Stammfinalisten schafften es nicht bis dorthin. Ab jetzt hieß es Daumen drücken für Marie und Stella.

Laura entwickelte ihre eigene Technik um in die Finals zu kommen . Waren es bei den Open doch nur vier. Was soll ich sagen, natürlich machte sie es, wenn auch „ihr“ Leander vermisst wurde. Leider war der Losauracher Louis nicht dabei. Aber ich glaube, Spaß hatte er trotzdem. Und für die kommende EM konnte er Kräfte sammeln.

Als die Mittagspause angesagt wurde, machten Claudia und ich auch eine. Bei angenehmen Sonnenschein konnte man herrlich , zur Belustigung vieler, ein Schläfchen auf der Decke halten. Die unsere Stühle ja jetzt frei waren, gesellte sich der ein oder andere auch etwas hinzu.

Stefan und Armin nutzten die Zeit, um die beiden Seniorkisten wieder einzumotten. Der Chef betrieb derweil wichtige Konversation. Kerstin und Annika eroberten die Hüpfburg. Natürlich wurde auch unsere Minikiste vorgeführt, und sorgte für Begeisterung. Der Bastl´Wastl könnte in die Massenproduktion eingehen.

Während unsere drei Bayern noch die Finalläufe absolvierten , machte ich mich auf den Weg um neues Tabakerzeugnis zu organisieren. Und wen trifft man da – mitten in Mettingen City ? Hat sich einfach von der Rennstrecke entfernt, der Dieter.  Als das Problem Rauch gelöst war, lud ich noch schnell mit Rainer und Vanessa, die sich dieses mal nicht gegenseitig suchten,  die grün/silber Kiste ein. Auch diese verpasste das Finale ganz knapp.

Lauras „BremszurrichtigenZeit“ Technik stellte sich als ganz gut raus.

Auch Marie und Stella fuhren Problemlos ihre Finals.

Jetzt stand ja noch die EM aus. Marie  und Stella bei den Senioren trumpfen mit super Zeiten.  Laura und Louis bei den Openern . Da es am Vortag sehr spät wurde , wurden auch am heutigen Tag nur zwei Läufe angesetzt. Das hieß für die Openfahrer: Ganz genau zielen. Der erste Lauf als Referenzzeit und der zweite muss sitzen. Die Spannung war groß bei uns am Start. Louis gab alles. Und Laura? Fuhr zickzack und wegen dem Windwiederstand saß sie aufrecht in der Halbliegekiste. Was soll man sagen . Die Referenzeit war 39,03 und die zweite? 39,03!!!!!! Somit stand fest . Laura ist Europameisterin.

Wir hatten zwar nicht so viel Zeit bis zur Siegerehrung, aber für ein gemeinsames Abendessen beim Italiener reichte es gerade noch. Auch die Hessen entschieden sich für diese Option. Jetzt aber schnell zur Siegerehrung. Gott sei Dank kennt der Sepp viele Schleichwege.

Kaum angekommen im Hause Tenambergen ging´s schon los. Die Open DM fing an. Louis durfte auf Papas Schultern auf die Bühne reiten. Platz 6 für den DM Neuling. Gestrahlt hat er. Für Markus und Armin wurde es auch langsam Zeit Laura auf die Schultern zu nehmen musste Sie doch bis auf´s Treppchen getragen werden Der Bronze Kranz für Laura. Jubel am Bayerntisch. Auf Platz zwei gesellte sich Michael Schmidt von den Friesenflitzern Varel . Und oben nahm Torben Ola aus Klüsserath seinen Kranz in Empfang.  Auch unsere Senioren machten sich bereit. Bereit standen auch schon die Bayern. Kerstin thronte Stolz auf Papas und Bruders Schultern. Einen Glorreichen 28ten. Alex Adam folgte zugleich. Auch Wibke reihte sich mit ein. Lena Salewski von den Moselflitzern Klüsserath erfuhr sich tapfer durch Krankheit gebeutelt Rang 23. Benni erkämpfe sich den 19ten .  Für Annika war Platz 18 Reserviert.  Luca Krebs von den Roadrunners Dreieich musste noch a weng warten. Platz 14 für Luca.  Das Finale knapp geschrammt auf 11 Vanessa Kerner. Nun kamen wir zu Stella, die auf Platz 9 landete. Bei Marie die einen phänomenalen 6ten. Platz hinlegte, musste auch Hr. Nießen mit ie lachen. Gaaanz langsam wurde zur Bühne geschritten. O-Ton Lampe : „Die bayerische Fronleichnams Prozession“ Das wird ab diesem WE zukünftig Tradition.  Max Ole war eigentlich auf den “ Braun-Reserviert-Platz#. Da konnte der Andi aber Stolz sein. Platz 4 für den Landeshauptstädter.

Das Treppchen in der Senior DM machten die Mettinger unter sich aus.

Der kleinere Mayer fing an – Bronze

Rieke Freudenstein kam gar nicht mehr raus aus dem Strahlen – Silber

und auf Goldstatus war der Pechvogel. Wie der Henry das gemacht hat? Mit der fluxflex Kiste zu dominieren? Das weiß nur der Deifl. Gegönnt hat es ihm so ziemlich jeder, nach der Aufregung am morgen.

Die EM Open…….Louis Feinauer war der 7te. Und jetzt gings am Bayerntisch los ! Fronleichnamsprozession für Laura Hollweck. Gold! Gold! Gold! Freudige Schnappatmung bei Stefan und Claudia.

Stella konnte sich bei der EM den Bronzekranz abholen. Und Marie erfuhr sich wieder den 6ten. Wie schon in der DM erhaschte sich Henry auch in der EM den Titel.

Drei lange Tage gingen nun zu ende. Wir alle haben gefrohren, geschwitzt, getrunken und Tränen getrocknet. Eine Wunderschöne DM/EM. Wieder schön zu sehen, wie die Seifenkistennation wieder ein Stück zusammengerückt ist. Die Bayern-Hessen-Württemberg Kiddis haben sich wieder zusammengetan.

Was sonst noch so los war :

-Lieber Norbert das Rennen ist verschoben aber nicht aufgehoben

-Der Willi war schon wieder irgendwie auf dem Treppchen

– Das erste Freibier nach der Verkündung für 2018 kam aus Bergkamen

– Der Dominik hat eine zweite Laufbahn begonnen als Starter

-Der Bayern Trupp war klein aber fein. 11 Starter – 8 Kränze Respekt

-Mika ist ein Mädchen

– Vielleicht haben nur meine Ohren das mit den Fliesenfritzern Varel gehört ?

– Die Mettinger Damen haben drei Nächte Nachtschicht eingelegt. So viele Kuchen ecta

– Der Stefan muss nun  Vogelkäfig säubern

-Der Lucas ist wahrscheinlich mit riesigem Rucksack geboren worden

Wir sehen uns nächstes Jahr in Schwandorf. Ich erwarte zahlreiches erscheinen . 😉

24.08.17 – 27.08.17 – WM in Österreich

Vier anstrengende und aufregende Tage liegen nun hinter uns. Aber ich muss schon sagen, was der Willi Absenger und sein Team da auf die Beine gestellt haben – Sagenhaft. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Bei der tollen Hilfe untereinander? Bei den super Ergebnissen? Oder bei der hammer Allgemeinstimmung?  Am besten von Vorne:

Donnerstag 24.08 – TA Elite XL und Junior

Wahnsinn! Wir stehen in der Boxengasse am Red Bull Ring in Spielberg. Da wo schon viele Formel 1 Fahrer gestanden haben. Heute ist die Technische Abnahme der Elite XL- und Junior Kisten , die in Austria Rookie genannt werden.

Die Österreichischen Seifenkist´ler  haben bereits zu Mittag hin ganze Arbeit geleistet. Die Waage war aufgebaut, Räder standen bereit und die ersten Kisten waren Aufgebockt. Sofort wurde uns was zu Trinken angeboten, was wir auch gerne annahmen.

Willi Absenger hat gerufen und viele viele Seifenkist´ler sind gekommen. Nicht nur wir haben uns auf den Weg gemacht. Nicht nur vier Brauns waren schon da , auch die Eifeler Seifenkistenfreunde  kamen schon zielmlich Zeitig an. Ein kurzer Plausch über die Vögel und schon gings los.

Schon bei der Anmeldung gab´s die erste positive Überraschung. Die Kinder bekamen ein Goodie Bag in Form eines Sportbeutels. Dieser war prall gefüllt mit T-Shirt, Tasse , Frühstücksbrett, Stifte, Fritt , Trinkflasche und und und….So viele Sachen auf einmal . Wow.  Einen kleinen Schock gabs bei den Rädern. Sind wir doch von Metallrädern ausgegangen. Da diese mehr wiegen und auch das Gesammtgewicht in Österreich niederer ist als bei uns, mussten unsere beiden Kiddis sich a weng zügeln. Auch Zusatzgewicht wurde nicht viel Importiert. Aber Willi hat uns ja gleich Gewicht angeboten. Wenigstens hatte ich kein Gewichtsproblem 😉

Waage , Bodenfreiheit und Bremstest waren schnell erledigt und unsere XL Kiste konnte in einer echten Formel 1 Box schlafen gehen. Als aller erste. Auch Kerstins Seniorkiste konnten wir bereits vom Hänger holen und zwischenlagern.

Gegen Nachmittag wollten wir eigentlich noch das warme Wetter  ausnutzen und uns an einen Badesee legen. Unser Auto wollte dies nicht – nach fünf Kilometern streikte dieses. Panik wenn etwas am Auto raucht , was nicht ich bin. Unser Armin joggte den Weg zurück und wurde auch von einem Mitglied des  Orga Team´s wieder mitgebracht. Schnell wurde die nächste Werkstatt ausfindig gemacht. Und jetzt kamen unsere BW-Freunde zum zug. Tobias Werner schleppte uns dorthin und fuhr uns die 45 km zu unserem Urlaubsquartier. Und Robert Brandelik holte uns am nächsten Morgen wieder ab. Ganz ganz vielen lieben Dank an unsere drei „Retter“ ohne die diese WM geendet hätte bevor sie begonnen hat.

Freitag 25.08 – Der erste Renntag

Ziemlich Früh aufstehen #gähn . Bereits um 7.30 hieß es wieder Sammeln zum Kisten wecken. Nun konnten wir auch Reinsteins und Brands aus Gerolzhofen,  die Nürnberger Seifenkistenfreunde, die Jungs und Mädels aus Mettingen, natürlich auch die Eifeler begrüßen. Auch die Freunde aus BW  waren da. Immerhin hatten diese mit Marius Werner einen XL´ler am Start. Auch Kilian Schiller ist gekommen. Zumindest Teile von Ihm. Wo waren die Haare ???  Auch unsere Junioren Jana Brand und Carlos Reinstein machten sich bereit. Aus Mettingen gingen Ida Lampe , Florian Crook  noch für Deutschland an den Start. Aus Hessen Tim Kapraun. Ja , die Deutschen kamen in Scharen.

Die Kinder mit den Kisten wurden an den Start gebracht. Eine ziemlich steile Strecke hieß es nun zu bewältigen. Es wurde nicht lange rumgetan…los ging es – die ersten Probeläufe .  Die Junioren mussten als erstes ran. Wahnsinn, wie zwei kleine Punkte immer schneller und größer  wurden und schließlich an uns vorbei schossen. Da hat man mal die Ausmaße dieser Rennstrecke gesehen.

Am ende dieses ersten Renntages sah es für unsere beiden Geo Junioren sehr gut aus.

Armin musste bei den XL´lern als erstes ran. Auf der langsamen Bahn klebte er seiner Gegnerin ziemlich am Kistenhintern. Eine Bombenzeit  lies auf mehr hoffen.  Auch Marius fuhr rasant den Steilhang hinab. Auch im zweiten Probelauf legten die beiden die Messlatte hoch.

Nun gab es erst einmal eine dreistündige Pause. Beschäftigen konnten sich die Kinder an den zahlreichen Aktivitäten. Die vielen Sponsoren dieser WM ließen sich einiges einfallen um das Jungvolk zu bespaßen. Carrera hatte einen Parkour mit Rennautos aufgebaut. Mit jede menge Nerf Pistolen konnte geschossen werden. Dixi – nein nicht die Toilettenhäuschen – verteilte Traubenzucker und sorgte für ein paar Sitzplätze. Die großen chillten lieber vor den VIP Logen. Auch die Fahrer für  Sonntag ließen sich blicken. Familie S aus C, Herbet und Frau ohne Fahrer, Luca Krebs aus Hessen . Vanessa, die krankheitsbedingt die ganze Saison pausieren musste und natürlich Wiebke.  Diese wollten natürlich alle wissen wie es bisher so aussieht. Aber a weng mussten sie sich da noch gedulden. Wir Erwachsenen kämpften derweil mit den Wespen, die anscheinend auch Rennbegeistert sind. Noch vor den Wertungsläufen hatten wir es geschafft, das Marco Reinstein leicht gereizt auf das Wort Weltmeister reagierte 😉

Bestens Versorgt mit Getränken ging es gegen 15 Uhr zu den ersten beiden Wertungsläufen. Die XL´ler verstanden sich sichtbar gut und warteten gemeinsam ab, bis die Junioren durch waren.

Auch der zweite und letzte Lauf für diesen Tag ging reibungslos über die Bühne. Während Armin Tagesbestzeit fuhr , fuhr Jörg mit Markus zum Autohaus. Unser weißer wollte wieder bei uns sein. Vielleicht sollten die beiden sich öfters von der Rennstrecke entfernen. So schnell war heute noch keiner. Somit hieß es warten und zittern bis an den nächsten Tag, an dem der dritte und vierte Lauf ausgetragen wurde.  Vorläufiger Weltmeister – klingt doch schon mal gut.

Später ging es noch ins Red Bull Bistro- das sich als ganz edle Location rausstellte. Der Service wird hier groß geschrieben. Immerhin brachte man die Kellner nicht aus der Ruhe als wir alle zum Umbauen anfingen. Fam. Reinstein saß aufgrund dessen ziemlich erhaben. Auch das Essen war lecker. Nach einer kleinen Rede von Willi wurde es erst ein mal sehr Andächtig. Die Österreichische Nationalhymne wurde gespielt und ein noch viel andächtigerer Willi wahr sichtlich gerührt. Ein paar Anekdoten und dann kam der lang erwartete Einzug der Nationen. Deutschland stellte die größte Gruppe dar, gefolgt von den Österreichern . Aber auch die Niederlande, Belgien, Polen, Rumänien , Lettland und Bulgarien waren vertreten. Ein wildes Fahnenmeer auf der Bühne.  Nachdem uns wieder eine kurze Nacht bevor stand, wurde noch schnell ein Gruppenfoto gemacht und dann ab ins Quartier . Zwei von uns schliefen auf einen guten Polster. Einer höhrbar.

Samstag – 26.08 Zitterpartie 

Wieder früh sammeln. Altes Spiel – neuer Tag. Leicht gestresst ging es für die Österreicher zur Vorbereitung zur TA der Senioren – Masters genannt und der XLÜ18 . Pünktlich um 8 Uhr ging es schon wieder die Rennstrecke bergauf. Während Markus und Armin sich am Start bereit machten, konnte jemand anderes nicht mehr schlafen und schaute sich noch ohne Frühstück auf der Rennstrecke um. Wollte derjenige doch auch wissen, ob Armin seinen Vorsprung halten kann. Konnte er. Nun hieß es wieder warten. Während unsere Piloten ein leckeres Mittagessen bekamen, wurde unsere Rennstrecke zweckentfremdet. Ring Radeln war angesagt. Viele Teilnehmer sausten drei Stunden um den Ring, Erstaunlicherweise schwitzten diese weniger wie wir. 

Während die Zweiräder fuhren, hatten wir zeit um die Seniorkisten durch die TA zu bringen . Besonders spannend machte es Simon. Wollten wir doch alle wissen, wie er nach zweijähriger Rennabstinenz in seine Kiste steigt. Weil eigentlich passt er nicht mehr rein. Aber nur eigentlich. So spektakulär war das dann gar nicht. Fast etwas enttäuschend wie schnell er drinnen war. „Nur“ die Schultern mussten weggeklappt werden. Stella lieferte die Show für die Ösis. Sah das einsteigen bei ihr spektakulärer aus als bei ihrem Bruder. Die drei Stunden bis zum letztem Lauf zog sich schier endlos in die länge. Gegen 13.30 war es endlich soweit. Der vierte Lauf begann. Die Junioren machten es schon spannend. Carlos Reinstein fuhr etwas schneller als Jana Brand, aber reichte es fürs Treppchen? Um die Spannung aufrecht zu halten wurde nun auch keine Zeitliste mehr aufgehängt. Auch auf der immer Aktuellen Webside (  soapbox-wm17.at )war nix zu erfahren.

Während mir am Ziel vor Aufregung fast ein Unglück passiert währe, erklärte Armin am Start den alten Rennhasen wie gefahren werden musste. Davon hätten wir uns ja nicht zu träumen gewagt.

Nun wurde es für uns spannend. Armin bog um die Kurve auf perfekter Kampflinie und fuhr ins Ziel. Abwarten was Marius und Co so trieben.  Als Stephan Schandl aus Österreich als letzter Starter dieses Tages durchs Ziel kam, war es so gut wie sicher.

Noch trauten wir uns nicht zu freuen, mussten doch die ersten fünf noch auf die Nachwaage. Vor lauter Aufregung hatte Armin sogar noch 0,5 kg abgenommen. Jetzt stürmten die ersten Glückwünsche auf uns ein. Aber so richtig glauben konnten wir es noch nicht. Die Siegeszigarre wurde jetzt entzündet.

Die Siegerehrung wurde dieses mal in der VIPVIPVIP Lounge statt. Der Red Bull Ring- Chef hatte dieses organisiert, damit wir von der Musik des Festivals , das auch noch stattfand, nicht gestört wurden.

Natürlich wurde sich wieder zusammengesetzt . Die beiden Bayerntische wurden noch von unseren Hessen und BW´lern erweitert.

Begonnen wieder mit der Nationalhymne des Gastgeberlandes, kamen dann natürlich erst die jüngsten dran. 19 Piloten warteten schon gespannt drauf. Als erstes durfte die Deutsche Fahne für Tim Kapraun geschwungen werden , der sich einen tollen Mittelfeldplatz auf Rang 8 erfuhr. Dann kam Mettingen mit Florian Crook auf dem 6. Platz. Jana Brand verpasste das Treppchen knapp und landete auf einen phantastischen 4.  Die Alpenrepublik  belegte mit Fabian Schachner den 3. Treppchenplatz. Und nun kam der Strahlemann aus Geo. Auf Papas Schultern wurde Carlos Reinstein zu Treppchen getragen. Rang 2 für Carlos. Gratulation!!! Auch der goldene Kranz ging nach Deutschland. Ida Lampe aus Mettingen durfte ganz oben thronen.  Nationalhymne für Deutschland.

Jetzt wurde es natürlich für uns sehr Aufregend. Kilian Schiller erfuhr sich den 6. Platz . Nur 7/100 fehlten zum Treppchen. Er und die Österreicher kämpften um den dritten Platz. Stephan Schandel bekam Bronze überreicht. Jubel auch beim zweit platzierten Marius Werner aus Baden Württemberg. Spätestens jetzt lagen sich zwei bayerische Väter in den Armen. Da blieb jetzt ja nur noch einer . Ich kämpfte mit den Tränen als für unseren  Armin die Nationalhymne gespielt wurde. Natürlich hat er auch mitgesungen.

—————————WIR SIND WELTMEISTER———————————-

Leider konnten wir nicht , wie üblich , die Riesenrunde schmeißen, da uns ein Franzose nen Strich durch die Finanzrechnung gemacht hat . Die Weltmeisterfeier fand daher nur im kleineren Kreis statt.

Wahnsinn was der Willi und sein Team noch für Sachpreise hatten. Via Verlosung gab es neben Nervpistolen auch zwei Fahrräder und ein Pocketbike. Ein kleiner Pole strahlte als er das Gewann.

Vom Parkplatz weg zu kommen war gar nicht so einfach. Die Mettinger und Eifeler wollten auch noch alle gratulieren und schüttelten den Franzosen ganz schön durch. 🙂 Noch viele viele Gratulanten kamen via Facebook aus der ganzen Welt zu uns rein. In Argentinien, England , Kroatien und den USA wurde für uns mitgefeiert. Auch ehemalige Fahrer aus Deutschland freuten sich für uns.  So viele Likes hatte ich noch nie. Unser Sponsor und auch unsere daheimgebliebenen Mitfahrer wurden persönlich Informiert . Den Jubelschrei der Großeltern haben wir auch ohne Telefon gehört. Nun aber in die Haia. Immerhin klingelte der Wecker wieder um 4.30 Uhr.

Sonntag – 27.08  Der letzte Renntag

Sammeln, Kisten wecken. Langsam kennen wir das ja. Nun mussten unsere Senioren ran. Der riesige bayerische Trupp bestehend aus unserer Kerstin, Bea und Alma – die Rennschwestern, Jakob – der sich bei jedem persönlich vorstellte, Stella und Simon – die Kisteneinsteigakrobaten, Anna -mit dem Adler und Marie – die eigentlich nix für den Telefonterror konnte.

Auch aus BW waren Vanessa, Wibke und Emmi am Start. Und der Hessebub Luca Krebs, der als einziger Deutscher Schulfrei brauchte. Aus Mettingen kam noch eine Lampe ( die Pia heißt ) zwei Mayers. Aus der Eifel die Brüder Roman und Eric . Man nehme noch eine Österreicherin und eine Lettin.

Auch die Elite XLÜ18 war zahlreich vertreten. Besonders intressant war das Brüder/Regionenduell Dominik gegen Pascal, der „kleine“ für Mettingen der große für Losaurach. Stareinkauf sozusagen. Wir warten immer noch auf die Prämie 😉 Mit einem Holländer ,einem Letten, einem Belgier und einem Österreicher war das die Internationalste Klasse. Für Deutschland gingen noch Jaqueline , Frank und Marie-Charlotte an den Start.

Aber ganz Wichtig: Bevor es losging musste erst noch ein Ständchen gesungen werden. Mit Geburtstagskrönchen musste sich Klaus Nissen unseren etwas schrägen Gesang anhören. Jetzt waren wir alle Wach. Außer Armin, der noch etwas im Auto nächtigte. Erst Marius konnte ihn wachschauen, oder aber die neugier wie sich seine Schwester schlug.

Wiebke eröffnete die Probeläufe und Kerstin kam gleich im zweiten Paarduell. Die Zeit bis um 10 Uhr verging ziemlich schnell. Da waren dann bereits zwei Probeläufe und auch der erste Wertungslauf durch. Kerstin fuhr zwar eine tolle Linie, aber leider waren die üblichen Verdächtigen unerreichbar. Stella dominierte schon jetzt das starke Starterfeld.

Auf dem Zuschauerrang wurden Zeitschreiballianzen gebildet, da jeder immer nur a weng was verstanden hat. Die Musi war dann doch etwas laut. Bestens beschützt vom Schnauzergeschwader konnte uns keiner was. Armin schwenkte für jeden Bayern die Riesenfahne. Beim Schwenken wurde nicht nur den Fahrern eine Freude gemacht. Auch unser Pechvogel des Tages, Jakob, der wegen Bremsdefektes nicht starten durfte, wurde eine kleine Freude bereitet.

Nun gab es wieder eine Pause, wer wollte konnte die Feldmesse besuchen. Und nein, auf dieser Messe konnte man keine Campingartikel kaufen. 🙂 Um 11 Uhr gab es noch einen Lauf, den zweiten.

Dann hieß es Aussitzen. Laaange Aussitzen. Die Fahrer gingen nun erst mal auf Essen. Emmi und Kerstin vergnügten sich am Familienfest das parallel stattfand. Waren beide lange nicht gesehen. Kilian futterte sich mit den Ösis durch den Käsestand. Die restlichen Seifenkistenfreunde und der Hesse gingen baden. Und ich wurde das Engelchen des Belgiers . Zigarettenknappheit im Fahrerlager.  Wir Raucher müssen zusammenhalten. Einige Fahrer wurden aus dem Bällebad für kleine geworfen.Stella hielt Siesta auf dem Boden- als Kopfkissen musste der Papa herhalten. Nett anzusehen waren auch die vielen Oldtimer, die nun ihre Runden drehen. Die Gelegenheit zum Mitfahren ließen nicht nur Stella wieder aufwachen. Tim Kapraun drehte gleich mehrere Runden mit verschiedenen Autos, Vanessa schmuggelte sich ebenfalls in eines der Autos. Stella schnappte sich erst einen Bulli und dann einen Mustang. Und Simon fuhr Zurück in die Zukunft. #Neid . Jakob stellte fest, das nicht alle Fahrerfotos auf den Ausweisen gut getroffen waren. Robert zog sich in seinen Liegestuhl am Campingplatz zurück, und gab ein Konzert. Jaja lieber Klaus Nissen, auch ich bekomme so einiges mit 😉

Um 16 Uhr ging es endlich weiter Lauf 3 und 4 standen ja noch aus. Kerstin erkämpfte sich noch einen Rang höher, Stella dominierte weiterhin. Marie fuhr souverän .  Das Seniorstarterfeld bewegte sich ziemlich knapp. Simon , Henry und Alma durften sich ebenfalls Hoffnung auf das Treppchen machen.

Die Ü18ner machten es besonders spannend . Da wurde um tausensdel Sekunden gekämpft. Auch ein Österreicher namens Speedy mischte um den Treppchenplatz kräftig mit.

Zur Siegerehrung ging es diesesmal wieder ins Bistro. Während Kisten verladen wurden, tröstende Worte gesprochen wurden baute Barbara den Bayerntisch auf.

Natürlich gab es wieder zu Beginn die Nationalhymne aus dem Alpenland. Etwas wehmütig bedankte sich Willi bei seinen Helfern und Sponsoren.

Kerstin und Bea waren mit ihren Platzierungen nicht so zufrieden, hatten aber trotzdem Spaß an den vier Renntagen. Anna und Marie erfuhren sich souverän ins Mittelfeld. Auch die Mettinger ,Hessen und Eifeler gaben sich (fast) alle in der Mitte zufrieden. Simon landete auf dem vierten Platz. Natürlich wurden alle Bayern mit Fahnen , Schildern und TamTam zur Bühne begleitet. Auf dem dritten Platz nahm Henry Mayer aus Mettingen platz. Nun mussten unsere Fahnenträger sich aber beeilen. Alma wurde von Kilian und Luca zum Podest getragen. Nun ließen es sich auch Armin und Simon ( der sich unauffällig von den Platzierten entfernte) nicht nehmen die neue Weltmeisterin / Senior zu tragen. Bravo Stella.

Die Siegerkränze durfte diesesmal das Schiedsgericht verteilen.  Für den Willi war die Ehrung schon fast beendet. Naaa , natürlich wurden die Ü18 nicht vergessen. Immerhin erhielten die ersten drei die schönsten Pokale.

Jaqueline, Frank und Marie-Charlotte erkämpften sich ins Mittelfeld, wobei es da nicht wirklich ein Mittelfeld gab, bei diesen knappen Zeiten. Auf den dritten Platz schaffte es ein Österreicher, der schon lange Zeit mit dem Willi auf den Buckel hat. Willis kleiner Speedy raste auf das Stockerl .  Jubel bereits in der Mettinger Ecke. Wahren ja nur noch zwei da. Stareinkauf Pascal wurde vom größten Trupp begleitet. War er doch Mettinger aber irgendwie auch Bayer . Stockerl zwei . „Jetzt gehts los“ Dominik siegte und umarmte erst mal seinen großen Bruder. Jetzt nochmal die Deutsche Nationalhymne . Mittlerweile kennen alle den Text. Am Ende gab es auch noch für Jakob einen Pokal, über den er sich riesig gefreut hat.

Natürlich gab es auch wieder eine Verlosung. Den Lacher schlechthin hatte Dominik als er ein weiß/rosa Damenfahrrad gewann. Und Pia sicherte sich das Pocket Bike. Vanessa kann nun den Robert mit Nerfpistole nerven.

Und schon war diese Wunderschöne Weltmeisterschaft vorbei. Vier lange Tage durften wir zu Gast sein. Ein Erlebniß das wohl kein Fahrer und Betreuer jemals vergessen wird, egal wie die Platzierungen ausgingen.

Was war sonst noch so los?

– Klaus Nissen war überall zu finden, hinter, vor und wahrscheinlich auch mal auf dem Zaun.

-Oma Brand feierte  Sonntag auf der Heimfahrt noch ihren Geburtstag . Happy Birthday.

-Herbert suchte verzweifelt nach österreichischer Küche. Gefunden : Einen Chinesen . Ausserdem machte er sein Rechenexamen. Ergebniss: 4cm

-Marius und Armin chillten ganz allein im VIP Bereich

-Der Willi braucht jetzt eine neue Hose

-Alma träumte seit ihren ersten Rennen von einer WM. Dieser Traum hat sich erfüllt – und das gleich als Vizeweltmeister

-Der Müller hatte nicht recht

-Emmi und Kerstin kennen nun jeden Winkel auf dem Red Bull Areal

– Der Luca wird bald nach Bayern eingebürgert

-Wir können jetzt alle in Traubisoda baden

Leider gibt es auch nicht allzu schöne Neuigkeiten. Wir werden euch Vermissen. Es war immer schön mit euch im Fahrerlager. Liebe Wernersens , vielleicht lasst ihr euch nocheinmal irgendwo blicken.

Und in drei Wochen geht der Rennzirkus in die nächste Runde. Auf nach Mettingen. Nach der WM ist vor der DM/EM

Ach ja ,es gab noch einen Weltmeister. Willi Absenger wurde dies gewissermaßen mit uns zusammen. Stammt unsere Kiste doch aus seiner Werkstatt. Ein DÖF sozusagen

“ und ich düse düse düse im Sauseschritt

und bring den Armin mit ,

auf seinem Weltmeisterritt“

DANKE WILLI


 

16.07.2017 – Neustadt/Aisch

Dieses mal ging das ganze bei uns schon am Tag vor dem Rennen los. Andi und Max Ole aus Berlin gastierten bei uns. Die beiden kennen jetzt sämtliche Tanzgruppen und Musiker die bei uns in der schönen Gartenstadt beheimatet sind. Unser Stadtteilfest wurde besucht, und am guten fränkische Gerstensaft kam der Andi nicht vorbei. Auch für mich gab´s wieder was feines aus der Bundeshauptstadt….njammi Berliner Weiße mit Rhabarber .

Nach einem kleinen Frühstück  ging es dann los. Mit gerade mal 45min. Fahrzeit eine Nahstrecke.

Wir waren schon relativ früh da, und staunten nicht schlecht: Die Losauracher hatten anscheinend Nachtschicht eingelegt. Die Strecke war rennbereit, der Kaffee dampfte, die Räder bereit zur Ausgabe und die TA wartete nur darauf , das es losging.  Ich glaube , ganz Losaurach war auf den Beinen.

Bei der Anmeldung bekam jedes Kind ein ganz liebevoll gestaltetes Lunchpaket. Ein netter Aufkleber mit dem Satz: „Schön das ihr da seid“ zierte das ganze. Schön das wir bei euch sein durften.

Gott sei dank, haben unsere Hollwecks dafür gesorgt , das daß Gartenstadt-Racingteam auch endlich ein Pavillon hat. War es doch bereits um 10 Uhr  ziemlich warm geworden. Die Sonne sorgte an diesem Tag noch für genug Sonnenbrände.  Schönen Gruß an Familie S aus C: Die Dimensionen Pavillon zu Stühlen war nicht ganz Stimmig 🙂 Auch die Berliner parkten ihren Pavillon neben uns, und so entstand langsam eine schöne Zeltstadt. Da ich jetzt nicht noch öfters das Wort Pavillon schreiben will , nur soviel gesagt : Diese Dinger standen überall. Am Start , am Ziel , bei der Zeitnahme , und am Verpflegungsstand sogar vier.

Bis um ca 12 Uhr konnten „wilde“ Probeläufe gefahren werden. Der Exil NRW´ler samt Bruder und Oberindianer kannten dieses gar nicht. Aber auch für uns auch nicht alltäglich.

Da der Ludwig schon ganz fleißig an der Rampe war, brachte es uns ganz schön ins schwitzen. Ich hatte Kerstin samt Kiste und Klappstuhl gerade nach oben justiert, stand unser Armin mit dem Sepp schon beim Ludwig und sausten zum ersten Probelauf hinab. Da hieß es , Zugwägelchen schnappen und dem Armin hinterher. Ich war noch nicht ganz unten , da kam dann schon Kerstin. Natürlich war ihres noch oben . Stressssssss.

Da unsere Jungs und Mädels schon früh mit den Probeläufen fertig waren, konnten wir uns noch etwas ausruhen bis es gegen 12 Uhr mit den Wertungen losging. Mit einem etwas kleineren bayerischen Starterfeld , dafür waren ja unsere BW´ler und Berliner mit angereist.

Ziemlich zackig wurden die Wertungsläufe durchgefahren, so das noch Zeit war, Erwachsene den Berg hinunter zu lassen. Den Anfang machten der Bürgermeister von NEA und die Bürgermeisterin von Losaurach ( oder Umgekehrt ) . Natürlich fuhr auch Dieter als Rennleiter. Und auch Markus durfte.  Eine schöne Sache, das auch nach dem offiziellen Rennen noch Leute in diesen Genuss kommen konnten. So fuhr auch der Simon nocheinmal. Leider ist es meinen Augen entgangen , das auch der Andi und der Markus S. gefahren sind.

Unsere Junioren waren heute nur zu zweit unterwegs. Carlos und Jana fuhren sehr gleichwertig. Jana landete auf den ersten Platz. Mit nur 2/100 Sek. unterschied konnte Carlos auf dem zweiten landen.

Auch die Senioren waren nur zu viert unterwegs. Marie war Stella heute dicht auf den Fersen, und konnte am Ende genau wie ihr Bruder den Silberpokal einheimsen. Annika punktete auf den dritten und Kerstin auf den vierten Platz.

Der Sepp und der Armin fuhren heute ein Duell. Die beiden sind heute x-tausendmal den Berg runter gefahren. Kaum waren sie wieder oben das ganze Spiel von vorne. Da der Armin ein höflicher Kerl ist, ließ er den Gastgeber den Vortritt auf dem Treppchen 😉 Sieg für Losaurach .

Pascal Leißmann brachte seinen „kleinen“ Bruder Dominik mit. Mit zwei fast Identischen Kisten fuhren diese auch beide Kampflinie. Ich musste schon a weng schmunzeln, als durchgesagt wurde, das der Pascal schon seit 2001 diesem Rennzirkus angehört. Da war Armin ja noch nicht mal geboren.  Dominik war heute etwas schneller wie sein Bruder. Aber der Pascal war besser gekleidet. 🙂

Leander und Laura bekamen in der Open Unterstützung von Louis. Natürlich durfte dieser sich nicht zwischen die  großen mogeln. Also gewann er einfach mal die Zeitgleichheit. Laura lies dieses mal Leander den Vortritt.

Auch in der freien Klasse fuhr Sarah Brand wieder gut mit. Das Strahlekind lies ebenfalls den Losaurachern den Vortritt auf den Treppchen. und konnte den dritten Platz mit nach Hause nehmen.

Auch die BW´ler waren mit kleinem Feld angreist. Bei den Junioren fuhren Melina und Beatrice.

Senioren waren Emely  , Max Ole, Benni, Wibke und natürlich unsere beiden Mädels. Emely war der Pechvogel des Tages. Verbog sich doch ihre Bremse nach den beiden ersten Läufen.

Armin fuhr mit Marius und Timi bei den XL´ern.

Was sonst noch so los war :

Der Sepp hat eine wunderbare Laudatio auf seinen Opa gehalten.

Die Claudia hat ihr Equipment wieder vollständig nachgerüstet.

Es gab endlich mal nix Gegrilltes zum Essen. Ich persönlich fands spitze. Allerdings habe ich munkeln hören, das es bei Strohmeiers und Schneiders die nächsten Tage nur Weißwürste zum essen gibt.

Unser Chef hat als einziger in den Duellen die Losauracher hinter sich gelassen und den Dieter abgezockt. Übrigens waren die großen Kisten die, die Familie S aus C mit dem BR gebaut haben.

Das Malheur mit unserem Zugwägelchen mit Jörgs Fuß sei verziehen. Wer kann schon böse sein, wenn man von der Strahlefrau so ein schönes Geschenk bekommt.

Da die Losauracher auf Zack sind, und ihr Rennen viel viel zu früh beenden konnten, war noch Zeit für Tüfftelläufe. So konnte man noch mal Experimentieren. Die einen probierten ohne Gewicht zu fahren, die Leißmänner tauschten einfach mal ihre Kisten. Ja, wir würden auch mal mit euch Kisten tauschen…….

Wunderschöne Siegerehrung mit tollen Pokalen und schönen Sachpreisen.

Alles in allem ein wunderschönes Rennen ohne Beanstandungen. Diejenigen die hier nicht fahren konnten haben echt was verpasst.

Die Susanne durfte heute ganz offiziell die Zeiten mitschreiben.

Warum der Dieter zu Anfang andauernd Verkehrschilder durch die Gegend getragen hat, frage ich mich noch jetzt?????

Ich freue mich schon auf den Jahresabschluss. Da werden dann auch die Bayerischen Meister gekührt.

Nürnberg – 02.07.2017

Als ein bayerischer NRW´ler dazukam und wie alle den Kilian gesucht haben…..

Heimrennen in Nürnberg , und wir waren mit sieben Kisten in fünf Klassen vertreten. Unser Hänger war auf´s Maximum ausgereizt, und zwei Kisten noch in Autos verstaut. Noch ein Hollweck mehr war heute am Start . Niklas fuhr nun schon zum zweiten mal in Nürnberg und sorgte noch für eine Überraschung. Auch Johannes war wieder mit am Start. Unsere zwei Junioren wollten es heute wissen. Außer Jana und Carlos waren noch viele Nürnberger Juniorfahrer dabei.

Auch unser Joni ging historisch an den Start.

Leander bekam durch noch einen Losauracher Unterstützung und Melissa reitete wieder mit. Spaßig ist die Vorstellung wie Melissa samt Mama und dem Bienepferd querfeldein zur Strecke fanden.  Unsere Laura musste also nicht alleine fahren.

Kerstin und Annika fuhren neben Stella, Marie , Alma , Bea ,  Anna und Jakob. Auch bei den Senioren kamen noch ein paar mehr hinzu. Nur der Lorenz musste wieder zuschauen. Wächst der einfach während der Saison .

Auch die XL´ler haben zuwachs bekommen. Die drei Jungs bekamen weibliche Konkurrenz.

Ach ja, die Losauracher….. haben doch glatt auf den Transfermarkt zugeschlagen. Pascal Leißmann aus Mettingen ist mittlerweile nach Regensburg umgesiedelt und sucht Bayern-Anschluß. Somit sind „wir“ Bayern auch in der Elite XL Ü 18 vertreten. Schön das auch Hr. Leißmann Senior den Weg zu uns gefunden hat. Ist ja doch eine weite Strecke.

Und noch jemand machte sich auf große Reise. Willi Absenger aus Österreich wollte einmal Nürnberg sehen. Schade das ihm seine zwei Fahrer kurzfristig Abgesprungen sind.

Auch Bayerns ältester Rennfahrer ließ sich nicht lange bitten in der Master Klasse zu starten. Theo Waldmann machte keine schlechte Figur in der Kiste. Fast kein Unterschied zu Früher. Und das konnten wir alle bewundern. Der Theo weiß ja gar nicht, was er mir für eine Freude mit seinen alten Fotos gemacht hat.

Traditionell zur Mittagszeit eröffneten die Historischen das Rennen. Da ist heute alles glatt gelaufen. Keiner musste einen Lauf wiederholen, keine Unfälle und das Wetter spielte auch mit. Am Start sorgte Mama Schiller für Ordnung und trieb die Jugend gut zusammen. Nur der Kilian ging fast mal verloren. Ein kleines Schnarchen enttarnte ihn . So eine XL Kiste läd manchmal zu einem Nickerchen ein.

Sahra Brand bekam heute starke Konkurrenz in Sachen Niedlichkeit. Die beiden Kindergarten Mädels vom Norbert waren schon echt süß. Bei jedem Lauf trauten sie sich ein Stückchen höher auf die Rampe.

Viele Besucher waren auch wieder gekommen . Ich hab mich total gefreut, das Rick, Kathrin und Streiti von den Nürnberger Burgnarren gekommen sind . Der Rick und die Kathrin hätten ja fast mitfahren können 😉 . Auch James und Claudia F.  ließen es sich nicht nehmen vorbei zu schauen. Frisch vom Urlaub und Braun wie unser Name kamen Oma und Opa angedüst und dopten Armin mit Lemon Soda. Auch die Großeltern von Johannes waren da. Und der Garagennachbar wollte mal wissen, ob die Kisten gegenüber seiner Garage auch mal fahren, oder ob da immer nur geschraubt wird. Auch von Hollwecks waren ehemalige Nachbarn und Familie da. Außerdem wurde das Baby vorsorgehalber schon mal in Lauras Kiste gelegt. Der Renn Nachwuchs will schon mal vorbereitet werden.

Bei den Historischen wurde Joni glorreicher Zweiter, während sein Gegner vorletzter wurde.

In der Open Class scheint es, das da kommen kann wer auch immer will .Der Sieg wird zwischen Laura und Leander ausgemacht, und diesmal hatte Laura die Nase etwas vorne. Die Biene kam auf vier und der zweite Losauracher landete auf drei. Leander schnappte sich aber auch noch den Pokal der Schnellsten freien Kiste. Das hat schon Tradition.

Die Junioren mischten heute das Feld neu. Johannes landete hinter Carlos auf dem zweiten Platz und Jana auf den dritten Platz der bayerischen Meisterschaft.  Auch der kleinste Hollwecksche Fahrer sorgte für strahlende Gesichter. Erfuhr er doch bei der Stadtmeisterschaft den goldenen Platz. Auch unser Johannes erhielt wieder den zweiten. Kea , ein Neuling in der Kiste schnappte sich den dritten.

Bei den Senioren lief es für unsere beiden Mädels nicht ganz so gut. Bei Kerstin gabs eine kleine Panne auf der Rampe. Dadurch konnte sie nur den Jakob hinter sich lassen. Annika erfuhr sich dann doch noch das gute Mittelfeld. Auf dem Treppchen konnte sich Alma ( in Nürnberg das erste mal ) gegen Bea (Platz 3 )  duchsetzen. Stella auf zwei.

Der Sepp hat heute den Bayerischen Meister XL für sich entschieden, Armin, der auf der „schlechten“ Bahn super Zeiten hinlegte,kletterte an Kilian vorbei auf den zweiten. Die Schlafmütze von vorhin wurde dritter. Das Mädel landete hinter den Jungs auf vier.

Unser Armin hat jetzt so lange warten müssen- heute hat er es endlich geschafft . Stadtmeister der Elite XL .

Und unser bayerischer Neuzugang? Erfuhr sich einen wunderschönen Siegespokal in der Elite XLÜ18.

Natürlich haben auch die Masters um Theo Waldmann wieder zauberhafte Pokale bekommen.

Was gibts noch zu sagen???

Die Claudia hatte heute mal etwas nicht dabei, was ziemlich selten vorkommt. Das größte Fahrerlager hatten eindeutig wir. Das Cafe Beer hat wieder eine sehr sehr gute Fototorte springen lassen. Auch meine Muffins kamen ganz gut an. Fam. Reinstein hat zuwachs in Form eines neuen Hundes.

Wir sehen uns in zwei Wochen in Neustadt/Aisch….

 

25.06.2017 – Marktgraiz

Relativ spät, erst um 7 Uhr morgens ging es heute nach Oberfranken, in das Örtchen Marktgraiz. Dort angekommen, fiel es mir auch wieder ein, woher mir das so bekannt vor kam. Wir waren schon mal hier, in unserer ersten Saison. Ohne Kerstin dafür mit Joni und Rainer. Die Strecke kannten wir trotzdem nicht, da es 2011 wie aus Kübeln gegossen hat. Ob das an den Küblers lag ? Naja , heute war es bei 24 Grad angenehm.

Wir wurden sofort freundlich begrüßt, vom Bürgermeister, der in rotem Rennanzug unterwegs war. Auch von sämtlichen Helferleins. Unter den liebevoll gestalteten „Heimkisten“ wurden unsere beiden schon bestaunt und interessiert begutachtet. Armin und Kerstin begutachteten genauso interessiert die Strecke, die doch einiges zu bieten hatte. Keine Rampe, dafür ein endsteiler Anfang. Auch Schikanen in Form von Autoreifen wurden eingebaut. Viele Gullideckel usw.

Nach der Streckenprüfung wurde beschlossen , es wird probiert. Zur Not mit bremsen auf der Strecke. So dachte zumindest ich.

Fahren durften wir sooft wir wollten. Nur die schnellste Zeit gewinnt. Kerstin ( mit Plastikrädern ) setzte gleich mal ein Zeichen, das sich ziemlich lange hielt. Armin ( mit Blech ) war nicht weit weg. Gefährlich wurden uns am Ende nur die Feuerwehr ( Luft) . Die müssen ja bekanntlich die schnellsten sein. Wir entschieden uns lediglich für zwei Läufe, da ja nächste Woche Heimspiel ist.

Spaßig war die Geschwindigkeitsanzeige, die extra am Ziel aufgehängt wurde. Die schnelle Feuerwehr hielt den Rekord am Nachmittag mit nur knappen Vorsprung zu uns. Nachdem Kerstins Kiste schon Feierabend machen durfte, wollt Armin es nochmal wissen. Plastikräder drauf, Gewichte rein und nochmal runter. Er war mit 49 km/h gut dabei, aber die Feuerwehrler ließen ihn dann doch nicht vorbei, und hielten mit 51 km/h schließlich den Rekord.

Da unsere Kinder die einzigen DSKD´ler waren wurden sie separat gewertet. Aber auch Markus bekam einen Pokal – für die weiteste Anreise.

Richtig goldig war auch das Bobby-Car Rennen. Die Minis fuhren auf einer Querstraße während die Seifenkisten hochgezogen wurden. Natürlich bekamen auch die jüngsten Pokale. Der jüngste sogar noch einen, einfach weil er der jüngste war.

Es gab ebenfalls einen Pokal für den Bruchpiloten. Leider kollidierte das schöne Schiff mit einem Parkenden Auto. Nicht weil der Fahrer es nicht konnte, sondern ihm ein Rad abhanden kam.

Leckeres Essen und Eis machten einen das Warten auf die Siegerehrung leichter. Danke für die Zange – immens Wichtig. Ach ja , rein Musiktechnisch war es das beste Rennen – laut Armin.